Oper

Eötvös „Drei Schwestern” mit vier Countertenören

Von dpa
Die Opernsänger Alfred Reiter (l-r), Dmitry Egorov und Mikolaj Trabka stehen auf der Bühne.
Monika Rittershaus/Oper Frankfurt/FNP

Der ungarische Komponist  Peter Eötvös wollte, dass die drei Schwestern und ihre Schwägerin von Countertenören gesungen werden. „Für mich war es wichtig, die vier Frauenrollen zu abstrahieren, genauso, wie es die altgriechischen Tragödien praktiziert haben”, sagte der 1944 in Ungarn geborene Komponist der Deutschen Presse-Agentur: „In dieser Oper geht es um Abschiede. Jemand wird für immer verlassen. Ich wollte nicht eine Familiengeschichte verfolgen, sondern die emotionale Seite verstärken - es geht um alle Abschiede.”

Dorothea Kirschbaum inszenierte die auf dem gleichnamigen Drama von Anton Tschechow basierende Oper als erste Premiere der neuen Spielzeit in der Oper Frankfurt. Auf und unter der Bühne: zwei Orchester mit zwei Dirigenten, comicartige Überblendungen und ein sensationeller Neuzugang im Ensemble: der polnische Bariton Mikolaj Trabka.

(dpa)

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