10.11.2017 03:00 | Judith Dietermann

Ein Stadtteil in Bildern: Fotowettbewerb soll die Vielfalt des Quartiers im Frankfurter Norden zeigen

Riedberg Der Riedberg ist immer in Bewegung, das betrifft nicht nur die Baustellen in den sieben Quartieren, sondern auch die dort lebenden Menschen. Einige von ihnen haben sich jetzt zusammen getan und ein neues Projekt ins Leben gerufen: Den ersten Fotowettbewerb im Stadtteil.

Die IGS Kalbach-Riedberg ist eines von zahlreichen Bauprojekten im Westflügel. Im Frühsommer wurde sie fertiggestellt.
Die IGS Kalbach-Riedberg ist eines von zahlreichen Bauprojekten im Westflügel. Im Frühsommer wurde sie fertiggestellt. Bild: Holger Menzel

Der Sand staubt, als die Nachwuchs-Kicker des Riedberger SV zum Sprint ansetzen. Freudestrahlend jagen sie auf dem Bolzplatz im Bonifatiuspark dem Leder hinterher. Ganz anders als im Kätcheslachpark, wo die Kinder zwischen den Grünflächen jauchzend über den großen Spielplatz tollen. Im Hintergrund stehen weiße Mehrfamilienhäuser in einer Reihe. Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Doch nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt strecken Kräne sich gen Himmel, der südliche Teil des Westflügels, dem siebten und letzten Quartier auf dem Riedberg, ist immer noch eine Baustelle. Erst wenn hier alles fertig ist, dann ist der Stadtteil komplett.

Gegensätze zeigen

Diese Gegensätze und diese Vielfalt sind es, die jetzt mit dem ersten Riedberger Foto-Wettbewerb auf Papier gebracht werden sollen. Das Stadtteilmagazin „MainRiedberg“, der Culture Club und das Familienzentrum Billabong suchen gemeinsam nach dem besten Foto. Unter dem Motto „Der Riedberg – Mein Ort“. Schon lange gab es diese Idee, die jetzt endlich umgesetzt wurde, wie Katja Adam-Markert, Gründerin von „MainRiedberg“ und Jurymitglied, berichtet. „Es ist toll, dass es nun endlich geklappt hat“, sagt sie.

Auch am Projekt beteiligt ist die Fotografin Ksenia Beizerova. „Den Teilnehmern sind keine Grenzen gesetzt. Die Fotos müssen zum Motto passen, es ist jedoch freigestellt, ob Gebäude, Menschen oder Tiere abgebildet sind. Man muss nur erkennen, dass die Bilder auf dem Riedberg gemacht wurden“, erklärt sie. Vielleicht, so hofft sie, kramten ältere Riedberger ja auch mal in ihren Archiven. „Dann können wir den Riedberg von früher mit heute vergleichen“, sagt sie.

Mitmachen kann jeder ab 14 Jahren, bewertet werden die Bilder in zwei Kategorien. Es gibt Preise für die besten Fotos der Teilnehmer zwischen 14 und 18 Jahren sowie für Fotografen über 18 Jahren. Teilnahmeschluss ist der 31. Dezember 2017. Fotos können an die foto@cultureclubriedberg.de geschickt werden.

Ausstellung geplant

Gezeigt werden sollen die Fotos im Frühjahr im Familienzentrum Billabong, eröffnet werden soll die Ausstellung mit der offiziellen Einweihung der neuen Räume an der Graf-von Stauffenbergallee.

Kommentare



zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Ein neues Posting hinzufügen


Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wie viele Zentimeter sind ein Meter?: 

Weitere Artikel aus Frankfurt

Weitere Artikel aus Frankfurt

Frankfurt
|
FNP, FR und FAZ gönnen sich

Die hässlichen Höhepunkte des Hate-Slams 2017

Rubrikenübersicht