10.11.2017 15:02 |

Preisgekrönte Ideen: „Hessenideen“ für Unternehmensgründungen in Frankfurt ausgezeichnet

Viele Studenten träumen davon nach dem Studium selbst ein Unternehmen zu gründen - Ideen gibt es also viele an den Universitäten. Seit dem letzten Jahr werden die innovativsten Ideen für Unternehmensgründungen aus hessischen Hochschulen mit einem eigenen Preis ausgezeichnet. Im Rahmen der „Hessenideen“ wurden nun im Museum für Kommunikation Frankfurt die diesjährigen Preisträger gekürt.

Sieger des Hessischen Ideenwettbewerbs im Lichthof des Museums für Kommunikation. Schaumainkai 53,  Frankfurt. Aufgenommen am 10.11.2017.
Sieger des Hessischen Ideenwettbewerbs im Lichthof des Museums für Kommunikation. Bild: Leonhard Hamerski

Am Ende war die Freude beim Team von „Frame One“ aus Offenbach groß. Platz eins beim landesweiten Ideenwettbewerbs für Unternehmensgründungen „Hessenideen“ und ein Preisgeld von 5000 Euro für ihre Idee eines maßgefertigten 3D-Druck-Fahrradrahmens. „Wir freuen uns alle sehr und sind sehr happy“, sagt Phillip Hunold merklich begeistert direkt nach der Preisverleihung durch den hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein auf der Bühne des Frankfurter Museums für Kommunikation.


Fahrrad der Zukunft


Die Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach setzten sich mit ihrer Idee gegen insgesamt 24 Konkurrenten von 11 teilnehmenden Hochschulen durch. Eine gute Platzierung kann eine Starthilfe für eine Unternehmerkarriere sein und so bedeutet der Sie den drei Studenten viel.
„Wir haben uns noch intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt und uns vor allem auf den wirtschaftlichen Aspekt konzentriert“, erklärt Mervyn Bienek. Im Vordergrund hätte die Umsetzung des Konzepts gestanden. Wenn es nach den drei Studenten geht, solle das Fahrrad der Zukunft einen auf den Kunden angepassten und maßgefertigten Rahmen haben und lokal produziert werden. Am Ende besitze der Kunde dann nicht irgendein Fahrrad von der Stange sondern sein eigenes Unikat, erklärt Bienek.
Neben dem Hauptpreis, der von einer Experten-Jury bestimmt wurde, durfte auch das Publikum vor Ort ihre Lieblingsidee wählen. Der Publikumspreis ging an das „Floating Office“ und der Idee eines an der Decke hängenden und höhenverstellbaren Schreibtischs. Das Team von der Technischen Universität Darmstadt „hatte nicht mit einem Platz unter den ersten drei gerechnet und auf den Publikumspreis gehofft“, wie Florian von Heißen und Dominik Stetter zugaben.


Auch nächstes Jahr im MFK


Ziel des landesweiten Wettbewerbs ist es Ideen für Unternehmensgründungen aus hessischen Hochschulen zu unterstützen und zu fördern. „Es geht darum Anlässe zu schaffen die Ideen, die in den Köpfen der Studierenden und Professorenschlummern, die sonst mit Studium und Lehre beschäftigt sind, rauszulassen, erklärt Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel, die den Ideenwettbewerb ausrichtet.
Bereits zum zweiten Mal nach 2016 fiel die Wahl für den Ort der Auszeichnung der Hessenideen auf das Museum für Kommunikation Frankfurt und auch im kommenden Jahr sollen die innovativsten Ideen am Museumsufer gekürt werden, wie Museumsdirektor und Jury-Mitglied, Helmut Gold am Rande der Veranstaltung verriet. Erfindungen und Ideen seien für eine erfolgreiche Umsetzung darauf angewiesen, dass man über sie rede, deshalb sei das Kommunikationsmuseum der perfekte Ort für die Preisverleihung, findet Gold.

 

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