14.11.2017 03:30 | red

Wettbewerb in Frankfurt: Kreative Köpfe schonen das Klima

Frankfurt Die Stadt Frankfurt hat vier Projekte ausgezeichnet. Die Vorgabe war: Die Ideen müssen nachweislich dazu beitragen, Kohlenstoffdioxid zu sparen.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (links) und das Energiereferat sagen Danke. Mit jeweils 20 000 Euro wurden die Gewinner des Ideenwettbewerbs für den Klimaschutz belohnt.
Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (links) und das Energiereferat sagen Danke. Mit jeweils 20 000 Euro wurden die Gewinner des Ideenwettbewerbs für den Klimaschutz belohnt. Bild: Stefanie Koesling

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und das Energiereferat sind erneut fündig geworden: Vier Unternehmen und ihre Geschäftsideen für den Klimaschutz wurden von einer Expertenjury ausgewählt und erhalten jeweils eine Förderung von etwa 20 000 Euro. Die Gewinner sind die Conergia Verwaltungs GmbH, Riemanndesign in Kooperation mit Sachen auf Rädern, right. based on science UG und der VCD Hessen – Regionalgruppe Rhein-Main.

„Ich bin beeindruckt von der Ideenvielfalt in diesem Jahr“, sagte Heilig. „Ich wünsche den Gewinnern viel Erfolg bei der Umsetzung der Vorschläge. Sie sind mit ihren Ideen jetzt auch Teil des Teams Frankfurt Klimaschutz 2050“.

Gesucht wurden zum dritten Mal gute Geschäftsideen und technische Neuheiten von Unternehmen und Start-ups. Alle eingereichten Ideen mussten nachweislich dazu beitragen, Kohlenstoffdioxid in Frankfurt einzusparen und somit die Stadt dabei unterstützen, bis zum Jahr 2050 komplett auf regenerative Energien umzustellen. Ein besonderer Fokus lag auf den drei Themenfeldern Energieversorgung, Gebäudesysteme und Mobilität. Die Conergia Verwaltungs GmbH konnte die Jury mit einem Projekt überzeugen, das die Entwicklung einer vorausschauenden Steuerung für Blockheizkraftwerke vorsieht, die den Betrieb individuell und automatisch auf die lokale Strom- und Wärmenachfrage optimiert.

Riemanndesign in Kooperation mit Sachen auf Rädern punktete mit der Idee, den innerstädtischen Warenaustausch durch die Kombination von Logistiktram auf dem Schienennetz der Stadt und den Weitertransport der Waren mit E-Lastenrädern zu verbessern.

Das Unternehmen right. based on Science UG stellte eine Online-Plattform vor, die Unternehmen verzeichnet, deren Ziele mit den Klimazielen des Bundes und damit der Stadt Frankfurt übereinstimmen

Und VCD Hessen – Regionalgruppe Rhein-Main fuhr mit LASTENfrei, einem kostenlosen Lastenradverleih an Privatnutzer, Initiativen, Vereine und Bürger den Gewinn ein.

(red)

Kommentare

  • @Thomas
    geschrieben von PVPV (355 Beiträge) am

    Die Grünen in Frankfut erlauben jede Umweltsünde, vor denen brauchen Sie sich nicht fürchten, wenn Sie auf Zertörung setzen.

  • CO2 ?
    geschrieben von ThomasSchoeffel (114 Beiträge) am

    Da auch beim Atmen CO2 entsteht - ich hoffe, daß die Grünen uns das noch wenigstens ein paar Jährchen erlauben - würde ich vorschlagen, daß ein paar Leute einfach mal die Klappe halten.

  • Frau
    geschrieben von PVPV (355 Beiträge) am

    Heilig könnte das Klimasparbuch nicht mehr in Papierform anbieten, sondern als kotenloses PDF.

    Frau Heilig müsste ein paar Kurse zum Stadtklima besuchen. Sie tut nichts um den Grünflächenfraß in Frankfurt zu verhindern. Sie setzt sich nicht für den Erhalt eines einzigen Baumes oder Kleingarten ein.

    Von den Bürgerinitiativen wird die Frau nicht mehr ernst genommen.



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