20.04.2017 03:00 | red

Holz-Gebäude am Roßmarkt wird abgebaut: Zukunftspavillon hat keine Zukunft mehr

Frankfurt Der Frankfurter Planungsdezernent Mike Josef hatte sich lange für den "Zukunftspavillion" am Roßmarkt eingesetzt, jetzt soll das hölzerne Provisorium abgebaut werden.

Geschichte ist der Zukunftspavillon – er wurde jetzt abgebaut.
Geschichte ist der Zukunftspavillon – er wurde jetzt abgebaut. Bild: Bernd Kammerer

Schluss, aus, vorbei: Der Zukunftspavillon auf dem Roßmarkt wird abgebaut. Das Gebäude, das nach Plänen von Architekt Ian Shaw aus Schichtholz und Wellplatten errichtet wurde, war im November 2015 eröffnet worden.

Ursprünglich sollte der 30 Meter lange Bau nur bis Oktober 2016 stehen. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hatte sich aber dafür eingesetzt, dass das hölzerne Provisorium bleiben darf. Denn genau an der Stelle, an der der Zukunftspavillon stand, soll eventuell ein Gebäuderiegel entstehen, um den Goetheplatz und Roßmarkt besser gliedern zu können.

Der Zukunftspavillon war Bestandteil des sogenannten Architektursommers. Experten und Laien diskutierten während der Veranstaltungsreihe darüber, wie wir in Zukunft leben wollen. Bauherren des Pavillons waren der „Verein Architektursommer“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Garten.

(red)

Kommentare
  • Mikes bewohnbarer roßmarktlicher Zukunfts-CityTree
    geschrieben von Seckberry (498 Beiträge) am 20.04.2017 15:35

    In gewöhnlich schlecht unterrichten Kreisen der Frankfurter Republik kursiert das Gerücht, Planungsdezernent Mike Josef (SPD) setze sich aus sozial-ökologischer Verantwortung für das Wohl und Wehe des Roßmarktes ein, indem er für die Weiterentwicklung des CityTrees hin zu einem bewohnbaren Kunstbaum-Ensemble nicht nur plädiert, sondern ihn auch zeitnah umzusetzen gedenkt.

    Anstelle des zukunftslosen Zukunftspavillons soll der zukunftsschwangere bewohnbare Zukunfts-CityTree mit abertausenden Pflanzen als grüner Gebäuderiegel entstehen, um den Goetheplatz und Roßmarkt besser gliedern zu können, aber auch, um eine visionäre und SPD-nahe Heimstätte für viele Menschen zu haben, die anderswo in Bankfurt keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden.

    Wir erinnern uns, dass schon 2 Quadratmeter des traditionellen CityTrees so viel CO2 wie 20 echte Bäume bindet und auch allerhand Feinstaub, den die überhitzte Politik aufzuwirbeln pflegt und die vom CityTree um bis zu 15 Grad runtergekühlt wird.

  • Endlich
    geschrieben von Dwoehler (114 Beiträge) am 20.04.2017 07:48

    Endlich kommt das hässlische Ding weg. Das Problem ist nur, das der Platz dadurch
    auch nicht schöner wird und die Verantwortlichen sich bestimmt schon die nächste Hässlichkeit ausgedacht haben. Es ist so einfach einen schönen Platz einzurichten. Dazu benötigt man etwas Erde, ein paar Blumen, ein paae Bänke und etwas Sinn für Muse, Stil und Schönheit. Den Verantwortlichen fehlt es an Allem. In meiner Jugend
    Konnte man am Goetheplatz zwischen Blumen und Vögeln auf einer Parkbank verweilen, bis irgendjemand meinte bzw entschied, das eine betonierte Freifläche doch schöner sei. Frankfurts Plätze sind an Hässlichkeit und Tristesse nicht zu überbieten.

  • Zumindest
    geschrieben von PVPV (272 Beiträge) am 20.04.2017 07:14

    haben sich die Menschen so entschieden in Zukunft ohne Cunitz zu leben.

    Das kann bei Mike genuaso sein. Einen Unterschied sehe ich jetzt nicht bei den beiden.

    Beide extrem Grünfeindlich.



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