12.09.2017 03:30 | Enrico Sauda

Die Promis mögen’s abgasfrei

Schauspieler Christian Berkel und Musiker Mark Forster (rechts) gehören zu den ersten Besuchern der Internationalen Automobilausstellung (IAA) und posieren vor einem VW E-Bulli. Bilder >
Schauspieler Christian Berkel und Musiker Mark Forster (rechts) gehören zu den ersten Besuchern der Internationalen Automobilausstellung (IAA) und posieren vor einem VW E-Bulli. Bild: BERNDKAMMERER@GMX.NET (Presse- und Wirtschaftsdienst)

Die Internationale Autoausstellung eröffnet (IAA) erst am Samstag für das Publikum. Trotzdem stellten bereits gestern zwei Automobilhersteller ihre Neuheiten schon einmal vor: Volkswagen und Mercedes Benz. Doch nicht nur die schicken Karossen weckten die Aufmerksamkeit der Besucher der ersten Stunden, auch einige Prominente zogen die Blicke auf sich.

Am Abend vorher verfolgten Millionen Fernsehzuschauer den Stuttgarter „Tatort“ mit dem Titel „Stau“. In dieser Folge der ARD-Kultserie jagt Richy Müller eine Frau, die eine 14-Jährige totgefahren und dann Fahrerflucht begangen hat. Gestern war Müller, der im „Tatort“ den Hauptkommissar Thorsten Lannert gibt, bei der Mediennacht des VW-Konzerns zu Gast. Diese ging nicht wie in den vergangenen Jahren in der Ballsporthalle in Höchst über die Bühne, sondern in der Halle 3 auf dem Messegelände.

Müller selbst, der nicht nur Schauspieler, sondern auch begeisterter Rennfahrer ist, fährt nicht nur im „Tatort“, sondern auch privat einen Porsche. „Allerdings einen neuen und nicht wie in der Serie einen alten. Denn ich bin so viel unterwegs, so dass ich ein Auto habe, das mich zeitgemäß durch die Republik chauffiert“, sagt er. Zeitgemäß ist das Stichwort. „E-Autos sind unsere Zukunft“, findet der Mime, „es gilt nur noch, den richtigen Einstieg zu finden.“ Momentan steht Müller vor der Kamera. „Ich drehe gerade für den Südwestrundfunk den Film ,Schöne, heile Welt’, sonst bin ich Privatier und konzentriere mich auf meine Rennfahrerleidenschaft“, sagt Müller.

Ähnlich sieht es auch Schauspieler Christian Berkel . „Ich bin total gespannt und freue mich auf das E-Programm, das VW entwickeln wird“, sagt Berkel. Er wird ab kommender Woche wieder vor der Kamera stehen: „Es wird eine neue Miniserie, die im Berliner Techno-Milieu spielt“, erzählt er. Er gibt aber keinen DJ, „sondern es geht auch um Spionage und ich bin der Chef der europäischen Spionage-Organisation. Danach drehe ich noch eine Komödie mit meiner Frau.“ Und das ist Andrea Sawatzki , die in der Rolle der „Tatort“-Hauptkommissarin Charlotte Sänger, die in Frankfurt auf Verbrecherjagd ging, bekannt wurde.

Auch die beiden Moderatorinnen Jennifer Sieglar und Jule Gölsdorf nehmen die neuen Modelle unter die Lupe. Weil aber ihr erstes Auto ein Golf eins war, gehört das Exemplar, das in der Halle 3 ausgestellt war, zu Sieglars Favoriten.

„Ich finde es schön, wenn hinten aus den Autos keine stinkenden Abgase mehr rauskommen“, sagt auch Sänger Mark Forster. Das Auto ist für ihn ein wichtiges Fortbewegungsmittel. „Als Musiker bin ich viel unterwegs und teilweise schlafe ich sogar im Auto“, erzählt der Singer und Songwriter, der mit bürgerlichem Namen Mark Cwiertnia heißt und auch einen Touareg fährt. „Mein Traumauto ist dieser E-Bulli, doch das dauert noch eine ganze Weile, bis der in Serie geht.“

Eine Halle weiter, bei Mercedes, präsentiert Formel-Eins-Pilot Lewis Hamilton den neuen Project One, an dem der Rennfahrer mitgewirkt hat. Nach der Show mischt er sich mit Mercedes-Chef Dieter Zetsche auf ein Glas Wein unters Volk.

(es)

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