Stadtgeflüster

James Blunt ist ein Adler-Fan

Von Enrico Sauda
Als Brite steht James Blunt (Mitte) natürlich auf Fußball, er ist Chelsea-Anhänger. Der Sänger ist Stargast beim Sportpresseball und bekam jetzt von den Organisatoren Sandra Sondermann (rechts) und Jörg Müller ein Eintracht-Trikot mit seinem Namen geschenkt.
FNP

Der Titel seines Songs „You are beautiful“ bedeutet im Deutschen „Du bist schön“. Und das wird Superstar James Blunt auch sein, wenn er erst das personalisierte Eintracht Frankfurt Trikot überstreift. Geschenkt haben ihm das neue Dress Sandra Sondermann und Jörg Müller , die den Sportpresseball auf die Beine stellen.

Viel Zeit haben die beiden nicht mehr bis zu diesem letzten wirklich glamourösen Großereignis der Mainmetropole in der Alten Oper. Ungefähr 2500 Gäste werden am ersten November-Samstag erwartet. Davon sind mehr als 200 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kino, Funk und Fernsehen und natürlich aus dem Sport.

Es ist die 37. Ausgabe des Balls, das Motto lautet „Tanz auf dem Olymp“. Die Macher wählten es als Hommage an die Winterspiele in Pyeongchang, bei denen die deutschen Olympioniken 14 Goldmedaillen holten – so viele wie nie zuvor. Wie in den vergangenen Jahren führt Moderator Michael Steinbrecher durch den Abend. Fernsehfrau Khadra Sufi moderiert die Ankunft der Promis am Roten Teppich. Auch der Schirmherr der Veranstaltung ist ein alter Bekannter: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Um für richtig gutes Programm zu sorgen ist den Sportpresseball-Organisatoren Sondermann und Müller kein Weg zu weit, kein Konzert zu laut, kein Künstler zu unnahbar. So haben die beiden Stargast James Blunt kurz vor dessen Auftritt beim Afrika Karibik-Festival in Aschaffenburg getroffen, um über seinen Auftritt beim Sportpresseball zu reden. Dabei erwähnte der Sänger auch seine Sportleidenschaft, seine besondere Beziehung zu einem Pub und den Tournee-Alltag. Gesprochen wurde nicht nur auf Englisch, sondern auch ein bisschen auf Deutsch.

Als Kind verbrachte Blunt nämlich zwei Jahre in Soest, weil sein Vater dort bei einer Einheit der britischen Rheinarmee stationiert war. Er spricht und versteht etwas Deutsch und fühlt sich dem Land sehr verbunden. Und auch mit deutschen Musikerkollegen wie Helene Fischer und DJ Robin Schulz arbeitete er bereits zusammen, schrieb und produzierte Schulz den Hit „OK“, der in Deutschland bis auf Platz zwei der Charts stieg.

Die Musik spielt zwar eine wichtige Rolle in seinem Leben, doch hat er auch noch andere Interessen und Leidenschaften. Er fährt Ski und geht surfen. Und er nutzt auch sonst jede Gelegenheit, um sich fit zu halten. Das muss er auch sein, um die Strapazen seiner aktuellen Welttour „The Afterlove“ zu überstehen. Denn die verlangt ihm mit ihren mehr als hundert Shows in Europa, Asien, Australien und Südamerika einiges ab. „Ich bereitete mich mit Radfahren vor und habe ein Fahrrad-Ergometer im Tourbus“, sagt der 44-Jährige.

Als Brite sei er dem Fußball sehr verbunden und Fan des FC Chelsea. Im vergangenen Jahr kaufte er sogar einen Pub in der Nähe des Chelsea-Stadions, der zum Fantreffpunkt avanciert und hinter dessen Tresen er selbst oft zu finden sei.

Blunt ist übrigens nicht nur von deutschen Musikern, sondern auch von deutschen Sportlern begeistert. Steffi Graf , Boris Becker oder Franz Beckenbauer lobt er in den höchsten Tönen. „Ich freue mich darauf, viele Sporthelden beim Sportpresseball zu treffen und hoffe, nach dem Konzert mit ihnen zu feiern.“ Das sind doch mal sympathische Töne des Weltstars.

(es)

Enrico Sauda