21.03.2017 03:30 | Enrico Sauda

Bei den „Lea“-Awards: Schon wieder rockt Udo Lindenberg die Frankfurter Festhalle

Frankfurt Udo Lindenberg kommt erneut in die Mainmetropole. Er tritt am 3. April bei den „Lea“-Awards in der Gudd Stubb auf, die den offiziellen Auftakt der Internationalen Musikmesse sowie der Prolight + Sound, der Messe für Veranstaltungstechnik, bildet.

So wie in einem seiner Songs macht Udo Lindenberg auch mit 70 Jahren „Sein Ding“. Und damit fährt er so gut wie seit Jahren nicht mehr. Der Musiker, der in Hamburg im Hotel wohnt, ist fit und lässt es auf der Bühne krachen.
So wie in einem seiner Songs macht Udo Lindenberg auch mit 70 Jahren „Sein Ding“. Und damit fährt er so gut wie seit Jahren nicht mehr. Der Musiker, der in Hamburg im Hotel wohnt, ist fit und lässt es auf der Bühne krachen. Bild: Axel Heimken (dpa)

Vor gut einem Vierteljahr feierte das Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ Premiere in Hamburg. Natürlich saß Udo Lindenberg in der ersten Reihe. Überhaupt ist der 70-Jährige gut unterwegs. Während seiner jüngsten Tour präsentierte sich der Musiker fit wie lange nicht mehr, im Juni 2016 konnten sich seine Frankfurter Fans beim Konzert in der Festhalle davon überzeugen.

Und jetzt kommt Udo schon wieder in die Mainmetropole. Er tritt am 3. April bei den „Lea“-Awards in der Gudd Stubb auf, die den offiziellen Auftakt der Internationalen Musikmesse sowie der Prolight + Sound, der Messe für Veranstaltungstechnik, bildet.

„Lea“ steht für Live Entertainment Award. Bei der Großveranstaltung feiert sich die Veranstaltungsbranche selbst. Sie vergibt in 15 Kategorien Preise an die Frauen und Männer, die dafür sorgen, dass das Programm auf der Bühne stimmt und hinter den Kulissen dafür die Fäden ziehen.

Neben Udo und Max Giesinger , die jeweils Kostproben ihres Könnens geben, flanieren weitere Prominente über den roten Teppich und sitzen dann in der Festhalle, um der Show zu folgen. Durch die führt wie immer Moderator Ingo Nommsen . Zu den Stars und Sternchen, die an diesem Abend die Gudd Stubb bevölkern, zählen Nena , ihr „Kollege“ bei der Show „The Voice of Germany“ Mark Forster , die Band Frida Gold , „The Voice of Germany“-Gewinner Tay Schmedtmann , Sängerin Madeline Juno , die YouTube-Stars Die Lochis , Rapper Azad , Kabarettist Emmanuel Peterfalvi alias „Alfons“, die wiedervereinigte Boy-Band „Caught in the Act“ , die vor Kurzem erst in der Batschkapp auftrat, und Daniel Wirtz , der sich schon auf seine Rolle als Laudator freut.

„Einen Award zu verleihen ist fast so schön wie ihn zu gewinnen. Zumindest rede ich mir das ein, denn bisher ist der ’Lea’ immer an mir vorbei gewandert“, kommentiert der Musiker, der im Bahnhofsviertel wohnt. „Umso mehr freue ich mich darauf, einen ’Lea’ an großartige Kollegen und ihre Partner übergeben zu dürfen, die 2016 vielen Menschen unfassbar schöne Abende beschert haben“, so Wirtz, der in diesem Jahr mit einem Programm auf die Reise geht, mit dem er seinen zehnten Geburtstag als Solo-Musiker feiert.

Auch die Liste der Musiker, die das Live-Musik-Programm bei der Preisverleihung bestreiten, kann sich sehen lassen: Christopher von Deylen steht mit seinem Pop- und Ambient-Projekt Schiller ebenso wie mit dem Berlin Show Orchestra auf der Bühne. Und der Berliner Musiker Fetsum bringt einen namhaften Gast mit: Den britischen Top-Produzent und Songwriter Guy Chambers , der schon für Robbie Williams arbeitete. Sie gesellen sich zur Breakdance-Gruppe Dancefloor Destruction Crew (DDC), die am Wochenende erst bei der Benefiz-Gala der Fraport Skyliners zugunsten ihrer Aktion „Basketball macht Schule“ im Palmengarten Gesellschaftshaus auftrat. Außerdem ist an diesem Montagabend noch Helmut Zerlet mit dabei.

Aus Frankfurter Sicht gibt es allen Grund zur Vorfreude auf diese Veranstaltung, denn es sind – mal wieder – zwei Konzertveranstalter aus der Mainmetropole nominiert. Zum einen Marek Lieberberg als Geschäftsführer der im vergangenen Jahr neu gegründeten Firma Live Nation für die „Formation World Tour“ von Beyonce und die „A head full of dreams“-Tournee von Coldplay in der Kategorie Stadion-Tournee des Jahres. Zum anderen ist die Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) für einen Auftritt von Superstar Adele in der Barclaycard Arena in Hamburg in der Kategorie Konzert des Jahres nominiert.

Ein weiterer Frankfurter ist mehrere Male für den Oscar der Veranstaltungsbranche nominiert. Konzertmacher Ossy Hoppe mit seinem Unternehmen Wizard Promotions – für die erste Hallen-Tournee der Frankfurter Band „Böhse Onkelz“ seit 2004 und die „Black Cat World Tour“ des italienischen Barden Zucchero in der Kategorie Arena-Tournee des Jahres und für Chris Stapleton – „Traveller Tour 2016“ in der Kategorie Club-Tournee des Jahres sowie für „Iron Maiden“ in der Waldbühne Berlin in der Kategorie Konzert des Jahres.

Frankfurt wird wohl nicht leer ausgehen, zumal auch die Commerzbank-Arena in der Kategorie „Arena des Jahre“ dabei ist. „Das ist der Lohn für die harte Arbeit der vergangenen Jahre“, findet Patrik Meyer , Geschäftsführer der Betreibergesellschaft.

„Speziell 2016 mit der bunten Mischung an Veranstaltungen, die vom Zauberweltrekord mit den Ehrlich Brothers über den Monsterjam bis hin zum Orchester Weltrekord reichte“, zählt Meyer auf und fügt hinzu: „So ein unterschiedliches Programm hatten wir noch nie.“

Und auch wenn die Arena keinen Preis bekommen sollte, eins ist klar: Das kann so bleiben.

(es)

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