08.11.2017 03:00 |

„Sie begeistert Menschen aller Generationen“

Neu-Isenburg Kirchenmusikerin Gabriele Urbanski ist neue Kulturpreisträgerin der Stadt Neu-Isenburg. Bei einem begeisternden Konzert in der Johanneskirche bewies sie zusammen mit den anderen Mitwirkenden ihr Können.

Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts) und Kulturdezernent Theo Wershoven überreichen Gabriele Urbanski den Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg.
Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts) und Kulturdezernent Theo Wershoven überreichen Gabriele Urbanski den Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg. Bild: Leo F. Postl

Es war, als hätte sich der große Reformator Martin Luther angekündigt, um in der evangelischen Johanneskirche mitfeiern zu wollen. So groß war das Interesse seitens der vielen Gäste, die zum festlichen Konzert unter dem Titel „Eine feste Burg ist unser Gott“ gekommen waren. Freilich wussten alle, dass Luther nicht kommen würde, aber es wurde trotzdem ein besonderes Konzert. Dafür gab es einen weiteren Grund: Die Leiterin dieses und vieler bereits vorausgegangener Konzerte, Gabriele Urbanski, erhielt den Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg.

„Wir sind stolz und glücklich, dass die Arbeit unserer Kirchenmusikerin mit einer solch besonderen Auszeichnung bedacht wird“, betonte Mathias Volz, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands der Johannesgemeinde. Volz verwies aber auch auf die gelebte Ökumene, denn beim Konzert wirkte auch der Kirchenchor St. Caecilia von der katholischen Gemeinde St. Josef mit.

Bürgermeister Herbert Hunkel begründete die Vergabe des Kulturpreises an die Kirchenmusikerin. „Gabriele Urbanski hat ein besonderes Vermögen, die Menschen zu begeistern. Dies beginnt schon bei den Kleinsten und reicht über alle Generation bis zu den Senioren“, so Hunkel. Er verwies auf die besonderen Konzerte in der Johannesgemeinde, in der vom Spatzenchor über den Kinder- und Jugendchor bis hin zu den Projektchören alle Altersgruppen mit großer Begeisterung mitwirken. „Gabriele Urbanski traut ihren Chören viel zu und setzt sich mit besonderem Engagement dafür ein, dass die Aufgaben auch gelingen“, betonte das Stadtoberhaupt.

Erreichen und motivieren

Kulturdezernent Theo Wershoven erklärte: „Dank des großartigen Könnens und Engagements von Gabriele Urbanski konnten wir in den vergangenen Jahren tolle Konzertereignisse erleben.“ Er betonte aber auch, dass er froh sei, dass die Stadt Neu-Isenburg noch einen Kulturpreis ausschreibt. „Damit erreichen und motivieren wir viel engagierte Menschen, die diesen Zielen gerecht werden – und Gabriele Urbanski ist ein ganz besonderes Beispiel dafür“, so Wershoven.

Besondere Ehre

Nachdem die Ovationen für sie verhallt waren, musste Gabriele Urbanski unbedingt noch etwas los- werden: „Ich bin total glücklich, dass ich diese besondere Auszeichnung verliehen bekommen habe, denn ich weiß, was in Neu-Isenburg in Sachen Kultur alles geboten wird. Ich möchte aber auch allen Menschen um mich herum, die mich auf dem Weg zu dieser besonderen Ehre begleitet haben, ganz besonders danken.“

Anschließend zeigte Gabriele Urbanski ihr Können. In der ihr eigenen schwungvollen Art und Weise dirigierte sie die beim Konzert mitwirkenden Chöre, Solisten und das Kammerorchester. Das Publikum war von den Darbietungen aller begeistert.

Kommentare



zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Ein neues Posting hinzufügen


Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland?: 

Weitere Artikel aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

Des Zirkus Wannabe auf seinem Sommerlagerplatz am Ortseingang von Neu-Isenburg.
Neu-Isenburg
|
Änderung des Bebauungsplans

Zirkus Wannabe bleibt vorerst

Zu früher Stunde, um 5.38 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Hauptstraße 57 gerufen.  Fotos: Feuerwehr Dreieich
Dreieich
|
Brand in Dreieich

Fachwerkhaus in Flammen

Weitere Artikel aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

Pfarrerin Jutta Loesch (links) managt auch den 40. Hilfstransport, unter den Helfern ist auch Frank Kräling von der Volksbank Dreieich und Saleh Omar von Air Plus (rechts).
Neu-Isenburg
|
„. . . täglich Brot für Beregovo&ldq

Humanitäre Hilfe, die auch ankommt

Eingespieltes Team: Boris Jukic (Mitte) mit Chefkoch Marco Petrlic (links) und Koch Goran Lemic.
Dreieich
|
"Casa Grande" im Bürgerhaus Sprendlingen

Sie haben eine Leidenschaft für gutes Essen

Wo ist in Schmitten Platz für die U3-Betreuung? Darüber zerbricht sich die Schmittener Politik weiter den Kopf.
Mörfelden-Walldorf
|
U3-Betreuung

Grünes Licht für Kita-Ausbau in Mörfelden-Walldorf

Rubrikenübersicht