Fotos einer abenteuerlichen Reise

Tiziana Stupia lebte zehn Jahre als moderne Nomadin in Asien

Von red
Buddhistische Gebetsfahnen vor einer schneebedeckten Landschaft im Himalaya.
FNP

Im September 2007 verließ Tiziana Stupia ihre damalige Wahlheimat England. Ursprünglich stammt die heute 46-Jährige aus Aarbergen. Mit dem Zug ging es damals durch Deutschland, Tschechien, Polen, Russland, Sibirien, die Mongolei, China, Tibet, Nepal und Indien bis nach Pakistan.

Feiern mit den Kalash

Im Dezember 2007 erreichte Tiziana Stupia die pakistanische Hauptstadt Islamabad und erfüllte sich kurz darauf ihren größten Traum: Im Hindukusch feierte sie die Wintersonnenwende gemeinsam mit dem schamanischen Kalash-Volk, dem letzten heidnischen Stamm Pakistans. Während Stupias Aufenthalt in Pakistan überschlugen sich dort die Ereignisse, am 27. Dezember 2007 wurde die ehemalige Premierministerin Benazir Bhutto ermordet. Stupia zog weiter nach Indien und verbrachte fünf Monate im Himalaya-Gebirge.

Ursprünglich neun Monate

Ursprünglich, so erzählt die Autorin und Yogalehrerin, die kürzlich wieder in ihre Heimat zurückgekehrt ist, habe sie nur neun Monate reisen wollen. Daraus wurden schließlich ganze zehn Jahre, in denen sie durch Asien und die Welt reiste – Abenteuer und Begegnungen mit faszinierenden Menschen inklusive: russischen Gangstern, rappenden buddhistischen Mönchen, mongolischen Reitern und sibirischen Schamanen. Eine Auswahl von Fotos ihrer Abenteuer zeigt Stupia von Freitag an unter dem Titel „Tausend Wege, die Erde zu küssen“ im Diezer Haus Monreal (Pfaffengasse 7). Die Vernissage beginnt um 18 Uhr. Ab 19 Uhr erzählt Tiziana Stupia von ihren Reisen.

Die Ausstellung ist bis 5. Oktober zu sehen. Um eine kurze Voranfrage über die Internetadresse www.haus-monreal.de wird gebeten.

(red)

red