09.11.2017 03:00 | red

Trotz Gateway Gardens: Anbindung an den Flughafen bleibt bestehen

Schwanheim Die Brücke am Kapitän-Lehmann-Kreisel verbindet bisher Schwanheim und den Flughafen. Zwar wird die Brücke nun abgerissen, die Verbindung bleibt aber bestehen.

Ilona Klimroth und Frank Nagel haben sich vor Ort informiert.
Ilona Klimroth und Frank Nagel haben sich vor Ort informiert. Bild: Frank Nagel

Durch die neue S-Bahn-Anbindung Gateway Gardens muss die S-Bahn-Trasse zwischen Frankfurt-Stadion und dem Regionalbahnhof des Flughafens verlegt werden. Von den Baumaßnahmen im Schienennetz der Bahn betroffen ist auch die Anbindung von Schwanheim über die Schwanheimer Bahnstraße an den Flughafen. Aber fest steht: Die Verkehrsverbindung durch den Schwanheimer Wald wird trotz Neubau der S-Bahnstrecke weiterhin erhalten bleiben.

Die Schwanheimer Ortsbeirätin Ilona Klimroth (CDU) und der Vorsitzende des CDU-Stadtbezirksverbandes Schwanheim / Goldstein, Frank Nagel, haben sich über den Bau-Sachstand zur S-Bahn-Anbindung Gateway Gardens auf der Baustelle informiert. Durch die Stilllegung der alten Bahnstrecke muss auch die bisherige Brücke am Kapitän-Lehmann-Kreisel nach Rückbau der Bahnstrecke entfernt werden. Bislang verbindet die Brücke die Schwanheimer Bahnstraße mit dem Flughafen. Der Projektleiter bei DB Netz AG, Uwe Schmidt, erklärte nun, dass die Funktion der Schwanheimer Bahnstraße dennoch erhalten bleibt: Die Straße wird nach dem Rückbau der Bahngleise ohne Brücke quer über den aufgefüllten Einschnitt geführt.

Der bisherige Einschnitt der vorhandenen S-Bahnstrecke Frankfurt-Stadion – Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof (Strecke 3683) wird derzeit vom Tunnelmund bis zur Anbindung an die Strecke Mainz – Frankfurt Hauptbahnhof (Strecke 3520) zurückgebaut und „verfüllt“, wie es technisch heißt. Im Schwanheimer Wald entsteht durch die Aufforstung der ehemaligen S-Bahnstrecke eine unzerschnittene Waldfläche von der Bahnstraße bis zur Autobahn A 5.

Klimroth und Nagel zeigten sich über diese Entwicklungen im Projekt sehr erfreut und sind begeistert, dass einerseits der ehemalige Wald-Einschnitt rekultiviert wird und andererseits die Anbindung für den Berufsverkehr erhalten bleibt.

(red)

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