Ober-Wöllstadt

Zweiter Bauabschnitt des B3-Rückbaus beginnt

Von UDO DICKENBERGER
Der südliche Ortseingang von Ober-Wöllstadt wird am 17. September gesperrt.
FNP

Bereits vor den Sommerferien begann der Rückbau der alten B 3 in Ober-Wöllstadt im Bereich des Alten Rathauses. Dort in der Hanauer Straße sind sie nun abgeschlossen. Die Bürgersteige wurden verbreitert, und vor dem Lebensmittelgeschäft und dem Dönerladen ist jetzt ein kleiner Vorplatz entstanden, auf dem im kommenden Sommer Tische und Stühle aufgestellt werden können. Die Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgebaut. Die Ersatzbushaltestellen „An der Rosbach“ und „Wiesenweg“ bleiben einstweilen bestehen.

Nun steht der zweite Bauabschnitt des Rückbaus der B3 zu einer Kreisstraße bevor. Weitergebaut wird jetzt am südlichen Ortsausgang nach Nieder-Wöllstadt. Ab Montag, 17. September, ist die Zufahrt nach Ober-Wöllstadt von Nieder-Wöllstadt kommend gesperrt. Ober-Wöllstadt kann dann nur noch von Rosbach und der Anschlussstelle zur B 3 im Norden erreicht werden.

Im zweiten Bauabschnitt wird zwischen dem Mühlweg und dem Taunusring ein Teil des Kanals freigelegt, um neue Anschlüsse zu installieren. Der Kanal aus den 50er Jahren und die Wasserleitung von 1926 werden ersetzt und neue Hausanschlüsse gebaut. Der dritte Bauabschnitt in der Mitte der Hanauer Straße wird schließlich vom Frühjahr bis zum Herbst 2019 in Angriff genommen.

Mit dem Ende des ersten Bauabschnitts endet auch eine Leidenszeit für die örtlichen Geschäfte. Sina Gök, Inhaberin des Dönerladens, und die Lebensmittelladen-Inhaber Dirk und Sabine Röthig erklärten, für die Geschäftsinhaber sei die Situation vom Mai an „existenziell grenzwertig“ gewesen. So konnten die Kunden nicht mehr bis vor die Geschäfte fahren, sondern mussten einen Fußweg in Kauf nehmen.

Bürgermeister Roskoni (parteilos) erläuterte, dass für den knappen Kilometer Straße rund 3 Millionen Euro zu zahlen sind, wobei ein Zuschuss vom Bund für die Fahrbahn „dem zukünftigen Verkehr entsprechen“ und ein Zuschuss vom Land für die Bushaltestellen und die Gehwege abzuziehen seien.

UDO DICKENBERGER