15.11.2017 01:15 | dpa

Aufsichtsrat der documenta bespricht erneut Defizit

Kassel

Der Schriftzug „documenta” steht auf einer Fensterscheibe.
Der Schriftzug „documenta” steht auf einer Fensterscheibe. Bild: Uwe Zucchi/Archiv

Der Aufsichtsrat der documenta in Kassel wird sich heute erneut mit der finanziellen Schieflage der weltweit bedeutendsten Ausstellung für moderne Kunst beschäftigen. Außerdem soll es um die nächste Ausstellung im Jahr 2022 gehen. Die Stadt Kassel kündigte eine schriftliche Mitteilung im Anschluss an die Sitzung an. Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD) ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der gemeinnützigen documenta GmbH.

Geselle und der hessische Kunstminister Boris Rhein (CDU) hatten im September erklärt, dass die 14. Ausgabe der documenta voraussichtlich ein bilanzielles Defizit von 5,4 Millionen Euro eingefahren hat. Stadt und Land als Gesellschafter sicherten mit einer Bürgschaft von insgesamt acht Millionen Euro die Zahlungsfähigkeit der Ausstellung. Verantwortlich für das Defizit soll der Außenstandort Athen sein. Sobald das Ergebnis einer Wirtschaftsprüfung vorliegt, will der Aufsichtsrat über personelle und strukturelle Konsequenzen entscheiden.

(dpa)

Kommentare



zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden

Ein neues Posting hinzufügen


Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wie lautet der letzte Buchstabe im Alphabet?: 

Weitere Artikel aus Kultur

Weitere Artikel aus Kultur

Rubrikenübersicht