08.11.2017 12:02 | dpa

Mutmaßlicher Kindermörder wieder in Hamburg

Hamburg Das Verbrechen hatte Hamburg erschüttert: Ein Vater soll seine zweijährige Tochter mit einem Schnitt durch die Kehle getötet haben. Jetzt wurde der mutmaßlicher Täter von Spanien nach Hamburg gebracht.

Polizisten am 24. Oktober vor dem Tatort in Hamburg im Ortsteil Neugraben-Fischbek.
Polizisten am 24. Oktober vor dem Tatort in Hamburg im Ortsteil Neugraben-Fischbek. Bild: Mücahid Güler

Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt: Zwei Wochen nach seiner Flucht nach Spanien ist der mutmaßliche Mörder eines zweijährigen Mädchen den Hamburger Behörden übergeben worden.

Der Vater soll sein Kind mit einem Schnitt durch die Kehle umgebracht haben. Der 33-Jährige sei am Dienstagabend mit einem Flugzeug in der Hansestadt gelandet, sagte eine Polizeisprecherin.

Der Mann sitze nun wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft. Er soll demnächst zu der Tat befragt werden. Sein Gerichtsverfahren könnte in etwa drei Monaten eröffnet werden, so die Sprecherin. Dann könnte sich auch klären, ob der abgelehnte Asylbewerber aus Pakistan in Deutschland bleibt oder in sein Heimatland abgeschoben wird. Bislang durfte der Mann aufgrund seiner familiären Bindung vorerst nicht abgeschoben werden.

Am 23. Oktober hatten Polizisten die getötete Zweijährige in der Wohnung der Eltern im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek gefunden. Die Polizei war einem Sprecher zufolge schon mehrfach wegen häuslicher Gewalt gerufen worden. Als die Beamten diesmal die Wohnung betraten, entdeckten sie das tote Kind. Nach einer knapp einwöchigen Fahndung war der Mann in der spanischen Region San Sebastian verhaftet worden.

Der Fall beschäftigt auch den Familienausschuss der Hamburger Bürgerschaft. Das Jugendamt im Bezirk Harburg hatte die Familie betreut. Die Staatsanwaltschaft hatte vor dem Tod des Kindes bereits zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts familiärer Gewalt gegen den 33-Jährigen geführt.

(dpa)

Kommentare

  • Der mutmaßliche Mörder
    geschrieben von KlausLelek (21 Beiträge) am

    kommt mutmaßlich mit einer milden Strafe wegen Totschlags davon, da ja die stockholmsyndromkranken Richter mutmaßlich keine Heimtücke erkennen, wie im Fall der ermordeten Flüchlingshelferin. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden. Nach Sharia-Mörderecht hat der Mann laut Koran das "Züchtigungsrecht" über seine Frau und seine Kinder. Wer von den Weicheichern im Talar will ihm da widersprechen. Ein angeklagter Islamist verhöhnte das Düsseldorfer Gericht mit dem Satz: "Sie sind ein lächerliches Gericht"
    Da liegt ein Freispruch schon quasi in der Luft.



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