17.03.2017 09:46 | dpa

Nach dreistündiger Jagd: Rauschgifthund legt Flugverkehr lahm und wird erschossen

Auckland

Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest.
Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest.

Auf dem Flughafen von Auckland in Neuseeland ist ein streunender Hund erschossen worden, der mehrere Stunden lang den Verkehr lahmgelegt hatte. Der Hund namens Grizz war eigentlich für Rauschgiftkontrollen im Einsatz, riss sich aber los und rannte dann auf der Startbahn umher.

Alle Versuche, ihn einzufangen, blieben ohne Erfolg. Schließlich wusste sich der Sicherheitsdienst nur noch dadurch zu helfen, dass man das erst zehn Monate alte Tier erschoss.

Ein Sprecher des Sicherheitsdienstes, Mike Richards, sagte: „Wir haben alles versucht: Fressen, Spielzeug, andere Hunde. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran.” Wegen des streunenden Hundes hingen insgesamt 16 Flüge mit Hunderten Passagieren fest. Der tödliche Schuss sei nach drei Stunden die letzte Rettung gewesen. Auf die Frage, warum der Hund nicht einfach betäubt worden sei, hieß es, auf dem Flughafen habe es keine Betäubungsgewehre gegeben.

(dpa)

Kommentare

  • Töten ist ja so einfach und spart Zeit +Kosten
    geschrieben von bandog (799 Beiträge) am 19.03.2017 10:03

    Auf dem Flughafen gibt es keine Betäubungsgewehre.
    Dafür gibt es aber in "Raumschiff Enterprise" die Wahl zwischen betäuben und töten.
    Da sieht man mal, was echter Fortschritt ist.



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