18.03.2017 09:02 | dpa

Sieben Tote bei Erdrutsch in Peru

Lima

Ein peruanischer Polizist bringt ein Baby in Sicherheit. Anhaltende Regenfälle haben zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen in dem südamerikanischen Land geführt. Foto: Juan Carlos Guzman
Ein peruanischer Polizist bringt ein Baby in Sicherheit. Anhaltende Regenfälle haben zu zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen in dem südamerikanischen Land geführt. Foto: Juan Carlos Guzman

Mindestens sieben Menschen sind durch einen Erdrutsch in Peru ums Leben gekommen. Die Opfer befanden sich in mehreren Fahrzeugen, die auf einer Landstraße auf die Räumung von Geröll warteten, berichtete der Rundfunksender RPP.

Weitere zehn Menschen seien bei dem Unglück in Rayampampa im nördlichen Departement La Libertad verletzt worden.

Seit Dezember anhaltende Regenfälle haben in Peru zahlreiche Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Insgesamt kamen dadurch in den vergangenen drei Monaten mehr als 60 Menschen ums Leben.

Der Rímac-Fluss überflutete Teile der Hauptstadt Lima. Mehrere hundert Einwohner konnten am Freitag wegen des Hochwassers ihre zerstörten Wohnungen nicht verlassen. Die Regierung stockte den Etat für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur auf 2,5 Milliarden Soles (710 Mio. Euro) auf.

(dpa)

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