13.08.2017 14:33 | dpa

Schulz bleibt optimistisch: Ich werde Bundeskanzler

Berlin

Er ist sicher, dass er Bundeskanzler wird: SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz beim Sommerinterview mit ZDF-Moderator Thomas Walde. 
Er ist sicher, dass er Bundeskanzler wird: SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz beim Sommerinterview mit ZDF-Moderator Thomas Walde.  Bild: Jule Roehr/ZDF

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gibt sich sechs Wochen vor der Bundestagswahl trotz niedriger Umfragewerte siegessicher: „Ich rechne damit, dass ich eine gute Chance habe, die nächste Bundesreg ierung anzuführen.”

Das sagte der SPD-Vorsitzende am Sonntag im Sommerinterview der ZDF-Sendung „Berlin direkt”, die am Abend ausgestrahlt werden sollte. „Ich werde Kanzler”, ergänzte er. Ein Sieg würde ihn nicht überraschen. Es lägen bis zum Wahltag am 24. September noch sechs Wochen Wahlkampf vor ihm.

Schulz zeigte sich zugleich offen für eine neuerliche große Koalition, wenn die SPD mit ihm den Kanzler stelle: „Ich hab' nix gegen 'ne große Koalition unter meiner Führung. Wenn dann die CDU als Juniorpartner eintreten will, soll'n sie sich das überlegen.”

(dpa)

Kommentare

  • Schulz bleibt optimistisch: Ich werde Bundeskanzler
    geschrieben von sieglinde_lackner (103 Beiträge) am 14.08.2017 18:39

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Selbstbewusstsein/Optimismus gut! Aber Herr Schulz soll sich nicht überschätzen! Es sind nur noch 6 Wochen bis zur Bundestagswahl! Wo ist sein schlagfestes Programm?! Versprechungen von seiner Seite sind nur obligatorisch wie bei allen Wahlen! Hinzu kommt, dass er mit Sicherheit auch alle Türen nach dem Urnengang für die Bürger verschließt! Ich nehme das mit Sicherheit an! An seiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig! Sein Glanz hat mittlerweile viele dunkle Flecken! Leider Realität!
    Sieglinde Lackner Bad Soden Taunus
    14.8.17

  • Der gute "Maddin" Schulz wirkt einfach nur noch peinlich!
    geschrieben von ellenwild (294 Beiträge) am 14.08.2017 13:52

    Solche Figuren konnte der unvergessene Dieter Krebs
    als "Maddin" herrlich darstellen und auch Hape Kerkelimg als "Horst Schlämmer" hat dem Puplikum die Lachtränen in die Augen gezaubert.
    Beim Möchtegernkanzler Martin Schulz weiß man allerdings nicht, ob das Publikum Lachtränen oder Tränen der Verzweiflung weint, wenn dieser "Maddin" loslegt.
    "Denk' ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."
    Heinrich Heine

  • Schulz' verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung
    geschrieben von Seckberry (420 Beiträge) am 14.08.2017 10:30

    Schulz startet mit der lauwarm-abgestandenen Selbstbeweihräucherung, "eine gute Chance zu haben, die nächste Bundesregierung anzuführen", in die heiße Wahlkampfphase, wobei nicht mal gesichert erscheint, dass Schulz nach seiner garantierten Wahlniederlage weiterhin die Loser-SPD anführen wird.

    Aber gut, "lügen, dass sich die Balken biegen" wird im Polit-Show-Geschäft nun mal insbesondere vor BTWs verlangt, zumal SPD-Fraktionschef Opperman galgenhumorig die finster klingen sollende Drohung ausspricht, das gnadenlose Ende der "Schonzeit" für unsere toughe Kanzlerin sei gekommen.

    Von jetzt an, werde Würselens EX-Bürgermeister Schulz mitsamt der kompletten Ex-Volkspartei SPD die CDU-Vorsitzende "Tag für Tag mit den Herausforderungen und Problemen unseres Landes konfrontieren sowie mit den Chancen, die sie verspielt hat" und zwar ungeachtet des Fakts, dass die SPD mit der CDU/CSU noch immer großkoalitionär verschweißt ist und nach der BTW gegebenenfalls auch weiterhin sein wird.

  • Steinbrück 2.0 wird wohl eine Bauchlandung hinlegen...
    geschrieben von Seckberry (420 Beiträge) am 13.08.2017 18:37

    … es sei denn Würselens Ex-Bürgermeister Schulz (SPD) durfte klammheimlich an der Bilderberger-Konferenz in Chantilly, USA, vom 1.- 4. Juni 2017 teilnehmen.

    Dort könnte er z.B. mit Paul Achleitner, dem Ex-Goldman-Sachsler und Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank, Susanne Klatten, der Geld-reichsten Frau Deutschlands und Frank Bsirske, dem Einfluss-reichen Gewerkschafter konferiert haben.

    Es wäre verschwörungstheoretisch im Bereich des Denkbaren, dass in Chantily (USA) für den klandestinen Bilderbürger Schulz die Bundeskanzlerschaft verabredet wurde.

    Wie kolportiert wurde, war die Bilderberger-Konferenz in großen Teilen der magischen Kraft des US-amerikanischen Präsidenten Trump erlegen, die aber gottseidank unsere taffe Kanzlerin Merkel nicht im Übermaß verzauberte.

    Daher konnte in Bilderberg- und Atlantik-Brücken-Kreisen diskutiert worden sein, unsere mutige EU-Verstärkerin Merkel mit Schulz als Bundeskanzler etwas einzuhegen, sprich auf US-Trump-hörige Linie zu trimmen.

  • Merkel ist nicht tough..
    geschrieben von bandog (622 Beiträge) am 14.08.2017 06:21

    ... und der schlaffe Schulz ist kein Steinbrück.
    Letzterer ist heute wahrscheinlich froh, dass er nie Kanzler wurde und er leidet unter Realitätsverlust.



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