Fußball

Punktabzug für Teutonia II

Von rjr
Symbolbild
Thomas Klein (Sportfoto Klein)/FNP

Verhandlungsmarathon des Kreissportgerichts in der Fußball-Kreisliga B Offenbach (Gruppe 2): Jürgen Weil und sein Team saßen wegen der abgebrochenen Spiele Rot-Weiß Offenbach – SG Weiskirchen (29. April/0:1-Abbruch) und Teutonia Hausen II und Rot-Weiß Offenbach (1. Mai/1:3-Abbruch) vor Gericht.

„Im Falle des Spieles bei Teutonia Hausen haben wir bei der Verhandlung festgestellt, dass die Gastgeber klar für den Spielabbruch verantwortlich waren“, erklärt Weil. „Die Begegnung wird mit 3:0 für Rot-Weiß gewertet, zudem bekommt Teutonia Hausen II drei Punkte abgezogen.“

Komplizierter war die Verhandlung der Begegnung gegen Weiskirchen. „Der Unparteiische hat die Partie abgebrochen und dies auch klar gegenüber beiden Mannschaften kundgetan“, erklärt Weil. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, wollte er später das Spiel fortführen. „Das geht nach dem Regelwerk natürlich nicht, die Partie war klar abgebrochen und nicht unterbrochen worden.“

Weil betont, dass das Gericht auch nur den Spielabbruch zu verhandeln hatte und nicht das Geschehen, dass später eingesetzt hat. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es ein ungerechtfertigter Spielabbruch war und dass daher die Begegnung neu angesetzt werden muss“, so Weil weiter.

Es sei zwar erwiesen, dass ein Offenbacher Spieler den Schiedsrichter angepackt hat. „Es war jedoch keine Tätlichkeit, der Spieler wollte nur mit ihm reden.“ Das Spiel wird auf neutralem Platz neu angesetzt und unter Verbandsaufsicht gestellt.

Möglicherweise droht der B2-Liga aber noch eine Verlängerung der Saison. „Die Rot-Weißen haben beiden Urteilen bereits zugestimmt, die beiden anderen Vereine noch nicht.“ Laut Weil haben beide Teams eine Einspruchsfrist von sieben Tagen. Diese gilt es zunächst abzuwarten.

(rjr)

rjr