06.11.2017 03:30 | rjr

Kreisoberliga Offenbach: Viel mehr Pech als Klein-Welzheim kann man nicht haben

Offenbach Die SG Nieder-Roden hat sich an der Tabellenspitze der Fußball-Kreisoberliga Offenbach abgesetzt. Sie holte mit dem 5:1 den erwarteten Erfolg beim Schlusslicht in Zeppelinheim.

Dagegen gab die TSG Neu-Isenburg (3:3 in Bieber) zwei Punkte im Aufstiegsrennen ab.

TuS Zeppelinheim – SG Nieder-Roden 1:5 (1:2). – „Es war lange ausgeglichen, dann mussten wir aufmachen und sind ausgekontert worden“, sagte Zeppelinheims Abteilungsleiter Oliver Nölte. Sein Team ging durch einen Treffer von Filippo Di Secli sogar in Führung (2.). Luis Friedrichs war mit seinen drei Treffern der Matchwinner der Gäste (37./55./62.). Gregor Niklarz (84.) und Benedict Ring (87.) erhöhten auf 5:1. Zudem sahen Friedrichs und Niklarz in der Nachspielzeit jeweils „Gelb-Rot“.

Germania Bieber – TSG Neu-Isenburg 3:3 (1:1). – Aufregung zu Beginn, als Schiedsrichter Sascha Hoffmann einen erst gegebenen Treffer der Gäste wegen Abseits wieder zurücknahm. „Er hat TSG-Spieler Spas Pisov befragt und der hat zugegeben, dass er den Ball noch berührt hatte“, erklärt Biebers Sprecher Jürgen Pülm. Seine Mannschaft hielt gegen die technisch stärkeren Gäste mit Kampf dagegen und verdiente sich den Punkt. Chihab Fayssal brachte die TSG in Führung (32.), Samy Khederzadeh glich aus (41.). Die zweite Führung der Gäste erneut durch Fayssal (55.) egalisierte der zuvor eingewechselte Martin Knust (76.). Als Olivier Ballo Bieber in Führung gebracht hatte (88.), träumten die Gastgeber vom Sieg, doch Marius Titsch Rivero traf im Gegenzug zum 3:3.

Fortuna Offenbach – SV Pars Neu-Isenburg 2:6 (2:2). – „Der vierte Gegentreffer direkt nach Wiederanpfiff war die Entscheidung“, sagte Offenbachs Trainer Marco Mirizzi. Pars ging durch Ramin Baha (4.) und Efkan Erdem (28.) in Führung, die Gastgeber schafften durch Dawid Kiluk (33.) und Andrea Ruggeri (44.) den Ausgleich. Doch Ahmet Sahinler (45.) direkt im Gegenzug und Gökhan Öztas (46.) unmittelbar nach der Pause entschieden mit ihren Toren die Partie. Kevin Puls (75.) und Sasan Tabibzadeh (80.) erhöhten.

TuS Klein-Welzheim – SG Egelsbach 2:3 (1:1). – „Mit viel mehr Pech kann man nicht verlieren“, ärgerte sich Klein-Welzheims Abteilungsleiter Axel Winter. Marcel Riemer erzielte den Egelsbacher Siegtreffer erst in der Nachspielzeit. Die TuS glich zweimal die Führung der Egelsbacher aus, doch am Ende reichte es nicht ganz. Die favorisierten Gäste gingen durch die Treffer von Andrej Prugovecki (25.) und Riemer (48.) zweimal in Führung, zweimal konnte die TuS durch Artur Martel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und durch Thomas Ziegler (59.) noch den Ausgleich erzielen.

SG Götzenhain – Spvgg. Dietesheim 1:2 (0:2). – „Wir haben die erste Halbzeit völlig verschlafen und lagen verdient hinten“, meinte Götzenhains Spielausschuss-Boss Matthias Ruhl. Christian Günsche (10.) und Marcel Döbert (19.) waren die beiden Torschützen für Dietesheim, auf Götzenhainer Seite erzielte Konstantin Brunnhardt den Anschlusstreffer (84.).

TSV Dudenhofen – FC Offenthal 1:1 (1:1). – Die Zuschauer sahen ein spannendes und offensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Osman Dinc für Offenthal (22.) und Osman Usta für den TSV (29.) waren die beiden Torschützen.

SG Heusenstamm-Zrinski – Spvgg. Seligenstadt 2:3 (1:0). Ausgerechnet der sonst so treffsichere Christian Steinheimer vergab auf Heusenstammer Seite die große Chance zum 2:0. „Dann hätten wir die Partie sicher anders gestalten können“, meinte der SG-Vorsitzende Peter Schmidt. So aber drehten die Gäste die Partie, Nebojscha Nikolov wurde zum Matchwinner (64./72.). Daniel Konczalla (42.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, Tassilo Hock (48.) ausgeglichen. Nach den beiden Toren von Nikolov gelang den Heusenstammern durch Steinheimer (79.) nur noch der Anschlusstreffer.

Wiking Offenbach – VfB Offenbach 2:3 (1:1). – „Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt“, ärgerte sich Wiking-Trainer Eddi Ziborius nach der Derbyniederlage. Bastian Zinser erzielte in der siebten Minute die VfB-Führung, Fabian Gaubatz glich aus (30.). Yasin Barak sorgte für die Entscheidung (59./76.), denn Wiking traf durch Virgil Mihai nur noch einmal (84.).

(rjr)

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