10.11.2017 03:30 |

Fußball-Hessenliga: Wessen „Lauf“ endet?

Hadamar In der Fußball-Hessenliga steht für den SV Rot-Weiß Hadamar am Samstag (Anstoß: 14.30 Uhr) das Auswärtsspiel bei Aufsteiger SC Waldgirmes an. Nach dem Pokal-K(r)ampf von Oberweyer geht es für die Dempewolf-Elf gegen einen echten Seriensieger.

Diesen Einsatz will Florian Dempewolf am Samstag von seiner Mannschaft sehen. Während Marius Löbig einen Gegenspieler zur Seite räumt, wuchtet Markus Neugebauer das Leder aus der Gefahrenzone.
Diesen Einsatz will Florian Dempewolf am Samstag von seiner Mannschaft sehen. Während Marius Löbig einen Gegenspieler zur Seite räumt, wuchtet Markus Neugebauer das Leder aus der Gefahrenzone.

„Puuh“ – am Mittwoch war im Rot-Weiß-Lager kräftig durchatmen angesagt. Die Hadamarer hatten sich im Kreispokal-Achtelfinale beim A-Ligisten SG Ahlbach/Oberweyer alles andere als mit Ruhm bekleckert und erst in den Schlussminuten einen 3:1-Sieg herausgeschossen (wir berichteten). Eine Tatsache, über die Florian Trainer Dempewolf maßlos enttäuscht war: „Vor allem die Spieler aus der zweiten Reihe hatten ihre Chance, sich zu zeigen. Das ist ihnen leider nicht gelungen. Verärgert war ich zudem über unsere Defensivarbeit, weil wir uns sehr unkonzentriert präsentiert haben. In Sachen Einstellung können wir uns für das Spiel in Waldgirmes bei Ahlbach/Oberweyer eine Scheibe abschneiden. Sie haben gezeigt, wie man diszipliniert und leidenschaftlich kämpft.“

Zu recht findet der Trainer warnende und deutliche Worte, denn ein ähnliches Auftreten wie in Oberweyer wäre fatal für die anstehenden 90 Minuten. Der Gegner hat es nämlich gewaltig in sich. Als Aufsteiger belegt der SC Waldgirmes, bei dem der Ex-Hadamarer Jura Gros eine sehr gute Rolle spielt, einen famosen 4. Platz. Und nicht nur das: Die Serie des SV Hadamar mit sechs unbesiegten Punktspielen in Serie ist schon erwähnenswert. Doch die Mannschaft von Trainer Daniyel Bulut toppt das Ganze noch einmal: Seit dem heftigen 0:7 beim SC Hessen Dreieich (Ende September) hat der Aufsteiger kein Spiel mehr verloren. Es folgten zwei Punkteteilungen und zuletzt satte fünf Siege in Serie. Was sagt Florian Dempewolf dazu? „Ihre absolute Stärke ist seit Jahren die Defensivarbeit. Waldgirmes hat auch in dieser Saison schon etliche Male zu Null gespielt und schießt vorne nahezu immer ein Tor. Daniyel Bulut hat im Sommer eine absolut intakte Mannschaft übernommen und leistet dort ganz hervorragende Arbeit“, findet Florian Dempewolf ausschließlich lobende Worte für den Widersacher und fügt an: „Mich überrascht es nicht, dass sie der stärkste Aufsteiger sind. Die Mannschaft zeichnet ihre Stärke im Kollektiv aus.“

Am Samstag prallen also zwei Serien aufeinander, und der neutrale Zuschauer darf gespannt sein, welcher „Lauf“ enden könnte. Der Trainer der Rot-Weißen jedenfalls appelliert an sein Team: „Wir haben im letzten Auswärtsspiel in Griesheim gezeigt, was wir drauf haben. Ich hoffe, dass wir es schaffen, auch in Waldgirmes so aufzutreten. Wichtig wird aber sein, dass wir defensiv wieder konzentriert arbeiten und unsere wenigen Chancen auch nutzen.“

Aus personeller Sicht stehen dem Trainer allerdings noch einige Fragezeichen ins Haus. Jonas Herdering, der auch im Pokalspiel in Oberweyer im Einsatz war, ist wieder mit an Bord, soviel steht fest. Ansonsten ist die Liste der angeschlagenen Spieler lang, und erst das Abschlusstraining am gestrigen Abend wird Aufschluss darüber gegeben haben, wer tatsächlich mit in die Gemeinde Lahnau im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis fahren wird.

Ein anderes Gesicht wie noch im Kreispokalspiel bei der SG Ahlbach/Oberweyer werden die Hadamarer allemal zeigen müssen, um zum einen die eigene Serie auszubauen, zum anderen die des Kontrahenten nach Möglichkeit zu beenden.

Freitag:
19.30 Hessen Dreieich - VfB Ginsheim
Samstag:
14.30 KSV Baunatal - Viktoria Griesheim
14.30 SC Waldgirmes - SV RW Hadamar
14.30 Buchonia Flieden - Bayern Alzenau
14.30 SV Steinbach - SG RW Frankfurt
14.30 FC Ederbergland - Bor. Fulda
14.30 TSV Lehnerz - FSC Lohfelden
Sonntag:
14.30 Spvgg. Neu-Isenburg - OSC Vellmar

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