06.11.2017 03:30 | Volker Hofbur

3. Liga Ost: Der nächste Dämpfer

Kriftel Der Sieg in Chemnitz sollte den Handballerinnen der TuS Kriftel eigentlich Selbstvertrauen für den Kampf gegen den Abstieg in der 3. Liga Ost gegeben haben. Doch gestern kassierte die Mannschaft in eigener Halle die dritte deutliche Niederlage in Folge.

Sie fanden zu selten die Lücken in der Leipziger Abwehr: Die Kriftelerin Kim Körber (rechts, gegen die Leipzigerinnen Anna Lena Plate und Leonie Rauschenbach)´.
Sie fanden zu selten die Lücken in der Leipziger Abwehr: Die Kriftelerin Kim Körber (rechts, gegen die Leipzigerinnen Anna Lena Plate und Leonie Rauschenbach)´. Bild: Marcel Lorenz

Mit 25:37 (10:20) verloren die Krifteler Damen auch ihr viertes Heimspiel in der 3. Liga Ost gegen den HC Leipzig, der mit einer sehr jungen, richtig guten und laut Trainer Christian Albat top ausgebildeten Mannschaft angetreten war.

Auch wenn es in den ersten elf Minuten noch knapp war und die Kriftelerinnen nur mit 5:6 im Rückstand lagen, kritisierte Trainer Christian Albat bereits: „Schon da haben wir so viele Fehler gemacht. Wir haben teilweise so schön unsere Aktionen vorbereitet, dann aber gar keine Entscheidungen getroffen, auch wenn wir bereits zwei Meter große Lücken bekommen hatten.“ Damit begründete der Krifteler Trainer seine frühe Auszeit in der ersten Hälfte, die keine Wirkung zeigte. „Dann hatten wir Ballverluste, und wir haben freie Bälle verworfen, die Leipzig konsequent bestraft hat“, erklärte Albat die besonders bittere Phase vom 7:10 auf 7:17 (26.), in der Kriftel dieses Spiel bereits verlor. „Wir hatten Schwächen in der Abwehr gegen den wurfgewaltigen Rückraum des Gegners, und im Angriff haben wir die Chancen nicht gesucht und daher auch nicht genutzt“, ärgerte sich Albat. Er lobte zwar den Gegner, den er in der Rückrunde noch stärker erwartet: „Sie sind jetzt schon richtig gut, aber sie werden noch besser werden, wenn sie so weiter zusammenspielen.“ Doch mehr Sorgen macht ihm seine eigene Mannschaft: „Vielleicht ist es auch eine Kopfsache. Wir haben viel mehr Potenzial, als wir derzeit abrufen können. Ich kann aber nicht sagen, woran es liegt.“ Er weiß aber, dass er bald eine Antwort auf diese Fragen finden sollte, wenn die Spiele gegen die Mitkonkurrenten anstehen.

Kriftel: Melanie Nickel (1. bis 30.), Hannah Weißer (ab 31.); Jacqueline von Moltke 5, Finja Seeharsch 4, Helena Nitzke 4/3, Janine Pfuhl, Cathrin Groetzki je 3, Isabel Göbel, Mayra Janssen je 2, Leah Rosenbaum, Kim Koerber je 1, Berit Thun, Simona Laurito, Lena Giebe.

(vho)

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