02.11.2017 03:00 |

Frankfurt Marathon: Die „13“ bringt Bernd Glück und Bronze

Frankfurt Der Kreis war gut dabei. Zahlreich vertreten, sorgten die heimischen Läufer beim Frankfurt Marathon für viele starke Ergebnisse. Dabei stachen Thomas Kröll und Uwe Bernd heraus. Die beiden Rüsselsheimer blieben unter drei Stunden.

Das Marathon-Läuferfeld – unterwegs durch die herbstliche Frankfurt Innenstadt
Das Marathon-Läuferfeld – unterwegs durch die herbstliche Frankfurt Innenstadt Bild: Raphael Schmitt / SCHMITT-SPORTFOTO.COM

„Bei Kilometer 41 ist er an mir vorbei“, berichtete Uwe Bernd von der LG Rüsselsheim schmunzelnd. Nach der späten Überholaktion beim Frankfurt Marathon traf Thomas Kröll von den Triathleten der TG in 2:56:14 Stunden gut eine halbe Minute früher im Ziel ein und belegte in seiner AK 45 den 75. Platz.

Uwe Bernd kam in 2:56:52 std. auf Rang elf in seiner AK 55, wurde zudem in der DM-Wertung Neunter und gewann auf Hessenebene Bronze. Vergangenes Jahr wegen Schmerzen in beiden Beiden eingebrochen, konnte er diesmal bei seinem 13. Einzelstart in Frankfurt sehr zufrieden sein: „Das ging echt gut. Ich bin konstant durchgelaufen und war in der zweiten Hälfte nur zwei Minuten langsamer als in der ersten.“ Auch wenn es teilweise böig gewesen sei, „hatten wir total Glück mit dem Wetter“, fand Bern, „wir sind im Regen in Rüsselsheim losgefahren.“

Zu den schnellsten heimischen Athleten gehörte einmal mehr der Königstädter Uwe Bernd (LG Rüsselsheim). In 2:56:52 Stunden sicherte er sich bei den eingebetteten Deutschen Marathon-Meisterschaften in der Altersklasse M55 einen guten neunten Platz. Foto: Raphael Schmitt / SCHMITT-SPORTFOTO.COM
Zu den schnellsten heimischen Athleten gehörte einmal mehr der Königstädter Uwe Bernd (LG Rüsselsheim). In 2:56:52 Stunden sicherte er sich bei den eingebetteten Deutschen Marathon-Meisterschaften in der Altersklasse M55 einen guten neunten Platz.

Schmit: Sein 35. Start

Über gute Bedingungen freute sich auch sein Vereinskamerad Peter Schmit. Der Vorsitzende des LC Rüsselsheim bestritt deshalb einmal mehr einen konstanten Lauf – und das schon zum sage und schreibe 35. Mal. Nur eine einzige Veranstaltung hatte er beim traditionsreichen City-Lauf verpasst. Ansonsten war Schmit immer am Start – was außer ihm nur zwei anderen Teilnehmern gelungen ist.

Am Sonntag erreichte der Routinier das Ziel nach 4:51:35 std. und landete in seiner AK 65 auf Platz 95. „Dafür, dass ich nur noch Minimaltraining mache, bin ich sehr zufrieden“, meinte Schmit lächelnd. „Ich bin gut durchgekommen.“

Zu den Rekordteilnehmern in der Mainmetropole zählt auch Ralf Klink (TSV Goddelau), der seinen 30. Start in Frankfurt erlebte und nach 4:40:59 std. finishte.

150 000 km sind es schon

„Das ist mein Hausmarathon. Hier habe ich vor 30 Jahren angefangen“, ist für den Langstreckenspezialist die Teilnahme ein Muss. Dabei lief er sich quasi warm für Japan, wo er ab nächster Woche „drei Marathons in drei Wochen“ absolviert, wie Klink ankündigte. Seinen mehr als 150000 Laufkilometern fügt er dann noch 128,85 hinzu.

Hinter Thomas Kröll und Uwe Bernd lief auch Wolfram Gerlach (TV Trebur) eine schnelle Zeit (3:08:24 std., Platz 285 in der AK 35). Ebenfalls unter dreieinhalb Stunden blieb Clubkollege Peter Schwartling mit 3:24:17 (Rang 234 in der AK 50) sowie zwei weitere Athleten der TG Tria Rüsselsheim: Björn Willens (3:29:29) und Markus Ehry (3:29:52).

Neben Günter Fabian (3:34:18) und Ingo Rheinbay (3:37:24) von der LG Rüsselsheim blieben auch Thomas Klusmann (3:48:54) und Mohamed El Arabi (3:49:38) von der LG Mörfelden-Walldorf unter vier Stunden. Dies galt für Christian Müller (3:39:10) und Andreas Brod (3:49:42) vom Team MöWathlon/SKV Mörfelden ebenso wie auch für Timo Pommeranz (3:57:01/TSV Goddelau.)

Bei den Frauen überzeugte aus dem Kreis einmal mehr Stefanie Marx von der LG Mörfelden-Walldorf mit tollen 3:32:33 Stunden und Platz 64 in ihrer AK 35. Auch ihre Vereinskollegin Manuela Hohmeister wusste mit 3:46:27 Stunden und Rang 21 in der AK 45 zu überzeugen. Von der LG Rüsselsheim verpasste Heike Schulze in 4:01:23 Stunden nur knapp ihre Bestzeit, belegte damit in der AK 55 Rang 34 und kam in der DM-Wertung in die Top Ten.

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