07.11.2017 03:30 |

Handball: Eine wahnsinnige Energieleistung

Walldorf Der dritte Sieg hintereinander. Und was für einer: Mit einer überragenden Mannschaftsleistung bringt das Team von Edis Hodzic den Tabellenführer zu Fall.

Durchsetzungskraft: Selina Schönhaber (TGS Walldorf, li.) lässt sich von den Hüttenbergerinnen Albina Sutormiv (10) und Lura Fischer am Torabschluss nicht hindern. Bilder >
Durchsetzungskraft: Selina Schönhaber (TGS Walldorf, li.) lässt sich von den Hüttenbergerinnen Albina Sutormiv (10) und Lura Fischer am Torabschluss nicht hindern. Bild: Uwe Kramer

So kann es gerne weitergehen für den Frauenhandball-Oberligisten TGS Walldorf. Spätestens mit dem 29:25 (12:14)-Sieg gegen den bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Hüttenberg hat der abermals auf einigen Positionen neu formierte Kader mit dem dritten Sieg in Serie die letzten Zweifel über die Ligatauglichkeit ausgeräumt. Angesichts von nun 7:5 Zählern darf nun das vordere Tabellendrittel ins Visier genommen werden.

Dabei war es in der ersten Hälfte und besonders der Anfangsphase keineswegs wunschgemäß verlaufen. In der Abwehr seien einige Zweikämpfe verloren gegangen, der Defensivverband habe keineswegs stabil gestanden, bemängelte TGS-Trainer Edis Hodzic: „Nichtsdestotrotz konnten wir das Spiel offen halten.“ Seine Sieben lag anfangs stets mit zwei, drei Toren hinten. Im Angriff reichte eine solide Leistung, auch wenn neben zwei Siebenmetern noch weitere Chancen ungenutzt blieben. Doch die Walldorferinnen zeigten sich unbeeindruckt vom Spiel des Spitzenreiters und suchten über den Kampf ihre Chance. Zur Pause war angesichts eines knappen 12:14-Rückstands noch alles drin.

Auch nach Wiederanpfiff lief es noch nicht optimal. Vielmehr erhöhten die Gäste auf 19:15. Erst eine Umstellung der Abwehr brachte den Erfolg, denn ab diesem Zeitpunkt steigerte sich die TGS hinten und erlangte nach zwei gelungenen Abwehraktionen auch das erforderliche Selbstvertrauen. „Danach war das eine wahnsinnige Energieleistung“, lobte der Walldorfer Coach, dessen Team nach Ballgewinnen nun zu einigen schnellen Toren kam und durch die Stabilität in der Deckung den Gegner in den letzten 20 Minuten auf sechs Tore beschränken konnte. „Am Ende haben wir mit einer super Mannschaftsleistung verdient gewonnen“, lobte Hodzic, der den Kampf und den Glauben seiner Mannschaft an den Sieg als äußerst positiv herausstellte.

Spielfilm: 0:3, 2:4, 3:6, 5:7, 7:8, 9:9 (19.), 10:13, 12:14 (HZ), 14:15, 15:19, 19:20 (41.), 22:21, 25:23, 27:24, 29:25.

TGS-Treffer: Svenja Geiß (9/3), Rebecca Grzelachowski (6/3), Selina Schönhaber (6), Friederike Hicking (3), Christel Unnold (2), Dimitra Andrikopoulou (2), Nathalie Schäfer.

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