08.11.2017 03:30 |

Kegeln: Schwache Vorstellung der Mörfeldener Bundesliga-Kegler

Mörfelden-Walldorf Olympia Mörfelden zog in Sandhausen den Kürzeren – und das ziemlich deutlich.

Michael Moosburger fällte für Olympia 962 Kegel. Am Ende reichte das nicht.
Michael Moosburger fällte für Olympia 962 Kegel. Am Ende reichte das nicht. Bild: Uwe Kramer

„Das war eine indiskutable Vorstellung“, meinte Trainerin Erika Weichwald kopfschüttelnd. Im Verfolgerduell bei Rot-Weiß Sandhausen sah sie „die desolateste Leistung seit langem“ von ihrer Mannschaft. Mit 5697:5885 fiel die Niederlage für die Kegler von Olympia Mörfelden entsprechend deutlich aus. Einzig Stefan Beck zeigte Bundesliga-Niveau.

Der Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Sandhausen ist nun schon auf sechs Punkte angewachsen. „Jedoch darf man auch nicht vergessen, dass seit geraumer Zeit die Verletzten-Liste nicht kleiner wird bei uns“, merkte Weichwald an.

In der Nachholpartie des fünften Spieltages, der auf Wunsch der Gastgeber verlegt wurde, sah sich die Olympia nach den ersten 100 Wurf schon mit 84 Holz im Hintertreffen. Doch kämpften sich Sven Völkl (969), Michael Moosburger (962) und Jürgen Fleischer (960) noch einmal heran und verkürzten den Abstand auf 31 Kegel.

Eine durchaus lösbare Aufgabe für das Schlusstrio. Der immer noch angeschlagene Holger Liebold kam aber mit den Sandhausener Plattenbahnen überhaupt nicht zurecht und wurde nach 62 Wurf aus dem Spiel genommen. Auch der eingewechselte Robert Nägel hinkte seinem Leistungsvermögen hinterher. Mit zusammen 901 Holz mussten beide dem überragenden Sandhausener Rene Zesewitz, der mit 1027 die Tausender-Marke klar übertraf, 126 Holz überlassen.

„Magerer“ Nielsen

„Der Zug war abgefahren“, bedauerte Erika Weichwald. Zumal Dieter Nielsen mit mageren 917 Holz ebenfalls deutlich an Boden verlor. Allein Stefan Beck erreichte mit 988 gefällten Kegeln ein sehr gutes Ergebnis und leistete Schadensbegrenzung. Nun hofft die Trainerin am Samstag um 12 Uhr beim Drittletzten TuS Gerolsheim wieder auf mehr Kampfgeist ihrer Mannschaft. abi

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