13.08.2017 15:32 |

Eintracht Frankfurt: Eintracht-Fan nach Prügel-Attacke weiter in kritischem Zustand

Siegen

Mit geballter Faust gingen Jugendliche aufeinander los.
Symbolbild Bild: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

Der Fußballfan von Eintracht Frankfurt, der nach dem DFB-Pokalspiel gegen TuS Erndtebrück bei einer Prügelei schwer verletzt worden war, sei außer Lebensgefahr. Das teilte ein Sprecher der Polizei Siegen am Sonntag mit. Allerdings liegen der FNP Informationen vor, dass dies leider nicht der Fall sein soll. Der Verletzte ist demnach zwar aus dem künstlichen Koma erwacht, sein Zustand sei aber weiter lebensbedrohlich.

Ein unbekannter Täter hatte den 42-jährigen am Samstagabend an einem Getränkestand in Siegen so brutal mit der Faust an den Kopf geschlagen, dass er zu Boden stürzte und sich dabei eine schwere Kopfverletzung sowie einen Halswirbelbruch zugezogen hat. Der Täter sei danach einfach weitergegangen.

Nach Polizeiangaben haben sich mehrere Zeugen bei den Ermittlern gemeldet, die die Auseinandersetzung beobachtet hatten. Bei der Fahndung nach dem Täter werde diesen Zeugenaussagen nachgegangen, hieß es.

Bundesligist Eintracht Frankfurt hatte das Auswärtsspiel beim Regionalliga-Aufsteiger TuS Erndtebrück mit 3:0 gewonnen. Das Spiel fand im Stadion der nur 30 Kilometer entfernten Stadt Siegen statt.

Die Siegener Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Siegen fahnden jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung nach dem noch flüchtigen unbekannten Tatverdächtigen, der wie folgt beschrieben wird: 25 - 30 Jahre alt, 1.75 - 1.85 Meter groß, muskulöse Figur, hellblonde, kurze Haare, schwarzes T-Shirt. Die Ermittler bitten Zeugen, die die Auseinandersetzung der beiden Männer beobachtet haben oder aber weitere sachdienliche Hinweise zu dem flüchtigen Tatverdächtigen machen können, sich tefefonisch unter 0271-7099-0 zu melden.

Außerdem sucht die Polizei in dem Zusammenhang nun ein wichtige Zeugin. Die Frau soll dem verletzten 42-Jährigen zunächst am Ort des Geschehens erste Hilfe geleistet haben und Angaben zu dem noch flüchtigen Tatverdächtigen machen können.

Der Polizei ist bekannt, dass diese wichtige Zeugin im weiteren Verlauf mit dem letzten Bus (= Gliederbus mit der Nummer 1011) gegen 18.25 zurück nach Erndtebrück gefahren ist. In dem Bus unterhielt sich die Frau mit einem Mann, der dabei äußerte, dass er den Krankenwagen für den verletzten Frankfurter Fan gerufen habe. Die Frau und der Mann (= ihr Begleiter?) stiegen dann beide zusammen in Erndtebrück in Höhe der Jahnstraße aus dem Bus aus.

Die Zeugin wird wie folgt beschrieben: Deutsche, 30 - 35 Jahre alt, 1.60 - 1.65 Meter groß, dunklere Haare, trug eine Bluejeans und benutzte ein älteres Handy (kein Smartphone).

Die Frau wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 1 unter 0271-7099-0 zu melden. Gleiches gilt für ihren Begleiter bzw. den Mann, der angab, den Krankenwagen gerufen zu haben sowie nach wie vor für sonstige Zeugen, die sachdienliche Angaben zu den Geschehnissen an dem "Getränkestand" machen können.

(dpa/red)

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