03.11.2017 22:40 | Dieter Sattler

Eintracht Frankfurt: Adlerauge: Eintracht-Sieg durch neuen Haller-Knaller

Die Eintracht besiegt überraschend spielstarke Bremer mit 2:1 durch Traumtore von Rebic und Haller und kann jetzt in der Tabelle nach oben schauen. Ein Kommentar von Dieter Sattler.

Marc Stendera (Eintracht Frankfurt) gegen Robert Bauer (SV Werder Bremen) - 03.11.2017: Eintracht Frankfurt vs. SV Werder Bremen, Commerzbank Arena

Mentalität versetzt Berge. Niko Kovac macht die Eintracht zum Last-Minute-Team. Wie schon gegen den VfB und in Hannover siegte die Eintracht durch einen Treffer kurz vor Schluss. Es war wieder ein Traumtor von Sebastien Haller, der sich ebenso wie Ante Rebic, der zuvor getroffen hatte,  als die erhoffte Verstärkung erweist. Beide bilden inzwischen ein echtes Traumduo im Sturm.

Und die Eintracht kann jetzt mit 18 Punkten aus elf Spielen nach oben blicken. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht? Auf 34 Spiele hochgerechnet wären das 55, 56 Punkte. Denn die SGE macht nicht den Eindruck, dass sie in der Rückrunde wieder so  abbauen könnte wie  in der Vorsaison. Der Sieg gegen Bremen war wieder von der Sorte, die zeigt, was Fitness und Selbstbewusstsein bedeuten.
Denn gerade als man dachte, das Team geht wieder nach der goldenen  Kovac-Regel  (" wenn du nicht gewinnen kannst, musst du auch mal einen Punkt ziehen, um den kriselnden Gegner aus dem Tabellenkeller nicht aufzubauen") schlug die SGE eiskalt zu. Früher wäre das  Heimspiel gegen die kriselnden Bremer der negative Klassiker gewesen, den die favorisierte Eintracht verliert.

Das hätte eigentlich diesmal auch gegen Werder passieren können, denn mit Ihrem Interimstrainer Kohfeldt erwies sich Werder über weite Strecken als gleichwertig.
In der ersten Halbzeit hatte die Eintracht im Prinzip sogar mächtig Glück, dass es zur Pause 1:1 stand. Dem tollen Tor durch einen Schlenzer von Rebic und einer guten Schusschance von Wolf standen etliche  prächtige Möglichkeiten von Werder gegenüber, die Eintracht-Keeper Hradecky mit hervorragenden Paraden zunichte machte. Beim eher herausgestocherten Ausgleich aus kurzer Entfernung war er machtlos. Neben dem Torwart als großen Rückhalt gefiel vor allem noch Rebic, dessen Weggang viele Fans  vor der Saison bedauert hatten. Er hatte sein großes Potential in der vergangenen Saison zwar eher nur angedeutet, als in Tore umgemünzt. Aber Kovac hatte in den ersten Saisonspielen erkannt, dass seine Schnelligkeit und Wucht der SGE fehlten und seinen Landsmann zurückgeholt. Der rechtfertigt das Vertrauen jetzt auch mit - inzwischen schon - vier Toren. Rebic und die Eintracht sind auf einem guten Weg.
 

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