18.03.2017 21:06 | Dieter Sattler

Kommentar zum Eintracht-Spiel gegen den HSV: Adlerauge: Zumindest ein Punkt für die kampfstarke Eintracht

Als Siebter mit 36 Punkten aus 25 Spielen sollte die Eintracht nach dem Remis gegen den HSV endgültig sicher vor dem Abstiegskampf sein – und darf weiter in Richtung Euro-League-Platz schauen. Ein Kommentar von Dieter Sattler.

Branimir Hrgota (li.) schirmt den Ball vor Gideon Jung ab.
Branimir Hrgota (li.) schirmt den Ball vor Gideon Jung ab. Bild: Heiko Rhode


Die Eintracht hat mit dem 0:0 gegen den HSV den Bock zwar nicht umstoßen können, aber zumindest die Niederlagenserie gestoppt. Mit dem Punktgewinn in einer nicht hochklassigen, aber kampfbetonten und bis zum Schluss spannenden Partie bleibt die Eintracht, was Siege und Niederlagen betrifft, mit einem Erfolg plus im positiven Bereich und hielt den erstarkten HSV punktemässig auf Abstand.

Bei einer erneuten Niederlage hätten die Frankfurter nur noch sechs Zähler Vorsprung auf einen Relegationsplatz gehabt. Die Frankfurter haben damit eine Regel ihres Trainers Kovac beherzigt: "Wenn Du nicht gewinnen kannst, musst du wenigstens einen Punkt ziehen." Früher haben sie bei solchen Gelegenheiten mit unnötigen Heimniederlagen gerne die Abstiegskandidaten stark gemacht. Als Siebter mit 36 Punkten aus 25 Spielen sollte die SGE jetzt endgültig sicher vor dem Abstiegskampf sein und darf weiter in Richtung Euro-League-Platz schauen.
 

Dieter Sattler Foto: (FNP)
Dieter Sattler
Zu Beginn des Spieles gegen den HSV hatte man der Eintracht die jüngste Niederlagenserie deutlich angemerkt. Sie kam gegen selbstbewusste Hamburger nur schwer ins Spiel und produzierte nur nervöses Stückwerk. Geordneter Spielaufbau war Mangelware. So war das Mitwirken der tapfer kämpfenden Rekonvaleszenten Fabian und Russ lange Zeit der einzige Lichtblick. Erst nach etwa einer halben Stunde wurde die SGE mutiger und produzierte prompt die erste Torchance.

Doch leider vergab Hrgota wie schon in München die Möglichkeit zum 1:0 - nach toller Vorarbeit von Rebic, der lange Zeit wieder einmal der einzige Eintrachtler war, der Mut und Durchsetzungsvermögen zeigte. Nach der Pause vergab aber auch Rebic ebenso wie später Hector die Riesenchance zur Eintracht-Führung. Mit dem Schiri hatte die SGE diesmal Glück, denn er hätte nach Foul von Abraham an Kostic durchaus Elfer geben können.
 
Artikel mit Diashow!Eintracht Frankfurt spielt 0:0 gegen den Hamburger SV
Die vergebenen Torchancen der Eintracht machten wieder einmal klar, dass die Mannschaft in dieser Saison ein Knipserproblem hat. Wegen der mangelnden Laufleistung ist nachvollziehbar, dass Alex Meier - wie gegen den HSV - meist nur noch Joker ist.

Aber die anderen Stürmer sind eben nicht so effizient vor dem Tor wie er. Nur 26 Eintracht-Tore in 25 Spielen sprechen Bände. In den neun Spielen in diesem Jahr hat die SGE sogar nur ganze vier Mal getroffen. Das muss besser werden, wenn die Frankfurter am Ende der Saison zumindest einen einstelligen Tabellenplatz belegen wollen.

Kommentare
  • AFD?
    geschrieben von DerweisseMann (141 Beiträge) am 19.03.2017 19:40

    Ich bin treuer Merkelwähler und stolz drauf. Wo sind jetzt die Leute die mich deswegen beleidigen?

  • Ignoriert doch einfach den weissen Mann mit seinem Störfeuer
    geschrieben von Nordadler (7 Beiträge) am 19.03.2017 11:50

    Das ist wirklich nicht hilfreich und sbsolut der falsche Schauplatz. Die Wahrheit liegt immer noch auf dem Platz und da war gestern Abend das Spiel der Eintracht nach vorne eine einzige Enttäuschung !!!
    Auch schnell ausgeführte Einwürfe, die eine neue überraschende Spielsituation kreieren, kann man trainieren. Bei unserer SGE dauern die Einwürfe eine gefühlte Ewigkeit . . . Das machen viele Amateurmannschaften besser als unsere Profis in Liga 1.
    Aber wenigstens nach hinten haben sie ordentlich gearbeitet. Das lässt hoffen.

  • @DerweisseMann
    geschrieben von Mickey-Maus-Verein (16 Beiträge) am 19.03.2017 10:43

    Bisher hatte ich immer gedacht, der "weisseMann" wollte sich "weiserMann" nennen, hatte sich bei der Namesgebung aber verschrieben, da er dachte, "weiser" würde sich "weisser" schreiben. Ab heute weis ich jedoch, dass er sich wohlüberlegt so genannt hat. Auf der einen Seite auf Ausländer schimpfen und diese verschmähen und dann Modeste in höchsten Tönen loben. Einfach lächerlich...

    Zudem hatten die Fans in Köln vor relativ kurzer Zeit auch auf der Abschussliste, als er nicht traf. Aber "DerweisseMann" verfährt wohl nach der Devise "22 Tore - Guter Neger, der seine Schuldigkeit gemacht hat / Wenige Tore - ausländische Legionäre". Einfach nur peinlich...
    Sicher hatte die Eintracht auch schon treffsichere Spieler in ihren Reihen, als Severovic oder Hrgota, aber jeder Stürmer geht mal durch ein Tal der Tränen. Auch Maier (oder Müller beim FCB) ist das schon (übrigens als Deutschen) ist das schon passiert. Der "weisseMann" sollte sich zurückziehen und seine Kommentare in Dresden machen...

  • Offenbacher DWM
    geschrieben von ralph5757 (23 Beiträge) am 19.03.2017 10:08

    Gähn!
    Seit Wochen nicht neues.
    Du langweilst!

  • Unverschämt ist nur DerweisseMann/Eintracht66
    geschrieben von Christian-P (40 Beiträge) am 19.03.2017 09:59

    Wieder mal gehen Sie in keinster Weise auf das Spiel ein sondern Wiedeholen den Unsinn den Sie Woche für Woche hier los lassen. Die Texte sind grösstenteils die selben. Ihre Wortwahl ist dabei so kreativ wie das Spiel der Eintracht gestern. Bisher ging ich von der 5. Klasse aus, ich korrigiere mich und behaupte, dass ihr Intellekt denen eines Grundschüler entspricht. Wobei ich mich für den Vergleich bei allen Grundschüler auch entschuldigen muss.
    Zeigen Sie mehr Sachlichkeit in dem Sie die Mannschaft bewerten und nicht nur auf die Stürmer verweisen. Wenn Sie nur ein Quäntchen Ahnung hätten und zählen könnten würden sie erkennen, dass es neben einen oder zwei Stürmern noch 9-10 weitere Spieler gibt die für den Erfolg oder Misserfolg einer Mannschaft zuständig sind.
    Sind sind als Eintracht-Hasser nur deprimiert, dass wir gestern nicht verloren haben.



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