17.02.2017 10:28 |

Eintracht Frankfurt: Blick auf den Gegner: Wie stark ist der FC Ingolstadt wirklich?

Die Eintracht trifft im nächsten Heimspiel auf den FC Ingolstadt. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben die Schanzer unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Eintracht zukommt.

Nach dem enttäuschenden Auswärtsspiel in Leverkusen will die Eintracht beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Es ist das bereits dritte Duell der beiden Teams in der laufenden Saison. Neben dem Hinspiel in der Bundesliga kam es auch in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals zum Match zwischen den beiden Mannschaften. Beide Partien endeten positiv für die SGE. In der Bundesliga gab es einen 2:0-Auswärtserfolg, im Pokal einen knappen Heimsieg nach Elfmeterschießen. Bereits diese beiden knappen Spiele zeigen, dass Ingolstadt nicht so schlecht ist, wie es der Tabellenplatz aussagt.

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Im Sommer letzten Jahres gab es einen Trainerwechsel in Ingolstadt. Erfolgscoach Ralph Hasenhüttl, der den Aufstieg und den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffte, wechselte zu RB Leipzig. Als neuer Mann wurde Markus Kauczinski verpflichtet. Unter dem Ex-Coach vom Karlsruher SC lief allerdings nichts zusammen. In der ersten Pokalrunde gab es einen knappen Erfolg beim Zweitligisten Aue - es sollte aber der einzige Sieg unter Kauczinski bleiben.

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Nach zehn Spieltagen und lediglich zwei Punkten, zogen die Verantwortlichen in Ingolstadt die Reißleine. Kauczinski wurde beurlaubt und Maik Walpurgis als Retter auserkoren. Der gebürtige Ostwestfale brachte die Schanzer zurück in die Erfolgsspur und machte den Verein wieder zu einem ernstzunehmenden Gegner im Abstiegskampf der Bundesliga.

Unter Walpurgis spielt der FCI guten Fußball, im Rahmen seiner Möglichkeiten. Besonderer Wert wird auf eine kompakte Defensive gelegt. In den letzten zehn Spielen kassierte Ingolstadt lediglich elf Gegentreffer - ein ziemlich guter Wert für eine Mannschaft, die auf einem direkten Abstiegsplatz steht. Das Pech der Ingolstädter ist, dass ihre individuellen Fehler sofort bestraft werden. Gegen Bayern, Hertha, Schalke, Bremen und Freiburg gab es sehr knappe und/oder relativ späte Niederlagen. Ingolstadt ist seit dem Trainerwechsel eigentlich deutlich stärker, als es der Tabellenplatz vermuten lässt.

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Für die Eintracht wird es am Samstag ein hartes Stück Arbeit. Bisher endeten alle Heimspiele gegen die Schanzer Unentschieden nach 90 Minuten. Es wird nicht einfach, die tiefstehende Defensive um Kapitän Marvin Matip zu knacken. Aufpassen müssen die Adler zudem auf die konterstarken Spieler der Gäste. Neben Lezcano ist vor allem der zentrale Mittelfeldspieler Pascal Groß eine echte Waffe im Offensivspiel des FCI. Groß ist mit Abstand der lauffreudigste Spieler der gesamten Bundesliga. Niemand legt in der Hinrunde so viele Kilometer zurück wie die Nummer zehn der Schanzer (194,27). Außerdem ist er ein starker Vorbereiter, der seine Stürmer gut in Szene setzen kann. Ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen.

Der FC Ingolstadt wird ein Gegner sein, der nicht unterschätzt werden darf. Da sich beide Teams aus den bisherigen zwei Duellen in der laufenden Spielzeit bereits bestens kennen, wird dies auch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht passieren. Die Adler werden viel Geduld benötigen, um die sichere Defensive der Gäste zu knacken, dürfen aber die eigene Abwehrarbeit nicht vernachlässigen, da es sonst gefährlich werden könnte durch die konterstarken Offensivspieler des FCI.
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