27.10.2017 23:23 |

Eintracht Frankfurt: Frankfurt verpasst Premierensieg in Mainz

Mainz Eintracht Frankfurt kann in Mainz einfach nicht gewinnen. Auch der 14. Versuch, endlich mal einen Auswärtssieg in diesem Rhein-Main-Derby zu feiern, endete am Freitagabend (27.10.17) mit einem 1:1 (1:0)-Unentschieden.

27.10.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Pablo de Blasis (FSV Mainz 05), Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt) Mainz *** 27 10 2017 xjhx Football 1 Bundesliga FSV Mainz 05 Eintracht Frankfurt emspor vp Pablo de Blasi FSV Mainz 05 Kevin Prince Boateng Eintracht Frankfurt Mainz
27.10.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Pablo de Blasis (FSV Mainz 05), Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt) Mainz *** 27 10 2017 xjhx Football 1 Bundesliga FSV Mainz 05 Eintracht Frankfurt emspor vp Pablo de Blasi FSV Mainz 05 Kevin Prince Boateng Eintracht Frankfurt Mainz Bild: Jan Huebner (imago sportfotodienst)

Eintracht Frankfurt kann beim ungeliebten "kleinen" Nachbarn einfach nicht gewinnen. Die Hessen kamen auch im zehnten Versuch im Rhein-Main-Derby der Fußball-Bundesliga nicht über ein 1:1 (1:0) beim FSV Mainz 05 hinaus. Das Team von Niko Kovac verpasste damit den vorübergehenden Sprung auf Platz vier.

   Stefan Bell brachte die Gäste mit einem Eigentor in Führung (37.). Der FSV-Kapitän rutschte unglücklich in eine flache Hereingabe von Marius Wolf. Der eingewechselte Suat Serdar (71.) rettete die starke Heimbilanz der Mainzer gegen die Eintracht.

   "Das Remis ist gerecht. Wir haben nicht verloren, sondern einen Punkt mitgenommen. Jetzt schauen wir auf unseren nächsten Gegner Bremen", sagte Frankfurts Wolf bei Eurosport. FSV-Eigentorschütze Bell meinte: "Das Ergebnis ist leistungsgerecht, Frankfurt war in der ersten Halbzeit etwas besser, wir hatten nach der Pause unsere Chancen."

   Vor 33.794 Zuschauern bestimmten die Gastgeber die Anfangsviertelstunde. Mit schnellen, direkten Pässen suchte der bislang heimstarke FSV den Weg Richtung Frankfurter Tor. Vor allem Daniel Brosinski und Pablo De Blasis auf der linken Seite stellten die Eintracht-Abwehr vor Probleme.
   Mit zunehmender Spieldauer war den Mainzer der Kräfteverschleiß unter der Woche im DFB-Pokal aber anzusehen. Im Gegensatz zu den souveränen Frankfurtern hatte der FSV gegen den Zweitliga-Zweiten Holstein Kiel 120 Minuten gebraucht, um das Achtelfinale zu erreichen (3:2). Die Eintracht hatte es beim Regionalligisten 1. FC Schweinfurt deutlich einfacher (4:0).

   Die Gäste, die mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen im Gepäck die kurze Reise über die A60 angetreten hatten, wirkten vielleicht auch deshalb nach gut 20 Minuten präsenter und bekamen das Spiel besser in den Griff. Kapitän David Abraham setzte einen Kopfball nach einer Ecke über das Mainzer Tor (24.).
   In dem stand erstmals Robin Zentner, der einen Tag vor seinem 23. Geburtstag sein Bundesliga-Debüt feierte. Stammtorwart Rene Adler hatte im Pokal eine schwere Muskelverletzung im hinteren rechten Oberschenkel erlitten. Der frühere Nationaltorhüter fällt drei Monate aus. Dafür wurde der zuletzt angeschlagene Innenverteidiger Abdou Diallo rechtzeitig fit.

   Vor der Führung der Gäste, die neben den Langzeitverletzten auch auf den erkrankten Taleb Tawatha verzichten mussten, entwischte Wolf Brosinksi auf der rechten Seite. Vor Bell berührte zudem Zentner den Ball leicht und fälschte Wolfs Hereingabe damit zusätzlich ab.

   Auch nach der Halbzeitpause spielten die Gäste zielstrebiger. Ante Rebic scheiterte früh an Zentner (48.). Im Anschluss wurde die Partie hitziger, Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) musste des Öfteren eingreifen, um die Gemüter zu beruhigen.

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