18.03.2017 20:34 |

Eintracht vs. HSV: Nullnummer gegen den HSV: Frankfurt verpasst Schritt aus Krise

Die Pleiten-Serie gestoppt, aber den entscheidenden Schritt aus der Krise verpasst: Eintracht Frankfurt kommt gegen den Hamburger SV über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus.

Marco Fabian (Eintracht Frankfurt) gegen Matthias Ostrzolek (Hamburger SV)) - 18.03.2017: Eintracht Frankfurt vs. Hamburger SV, Commerzbank Arena
Marco Fabian (Eintracht Frankfurt) gegen Matthias Ostrzolek (Hamburger SV)) Bild: Marc Schüler (Marc Schüler)

Eintracht Frankfurt hat den Schritt aus der Krise verpasst und verliert im Rennen um die Europa-League-Plätze immer mehr an Boden. Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie kamen die Hessen auch gegen den abstiegsgefährdeten Hamburger SV nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und haben in den acht Partien der Rückrunde gerade einmal sieben Punkte geholt.

"Heute sind wir benachteiligt worden, wir hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Insgesamt ist das Unentschieden aber gerecht", sagte Gäste-Keeper René Adler bei Sky. Der HSV setzte vor 51.500 Zuschauern seine starke Ausbeute in den vergangenen Wochen unvermindert fort und hat aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Trotzdem vergrößerte sich der Rückstand des Tabellen-16. auf die Nicht-Abstiegszone auf zwei Punkte, weil auch die Konkurrenz punktete. 

Bei der Rückkehr von Hamburgs Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der 13 Jahre lang und bis Sommer 2016 die Geschicke der Eintracht geleitet hatte, waren die Gäste zunächst die dominante Mannschaft. Das Team von Trainer Markus Gisdol war sechs Tage nach dem Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) bissiger und zeigte die reifere Spielanlage. Besonders der formstarke HSV-Angreifer Bobby Wood hatte einige gefährliche Aktionen.

Der Eintracht war die Verunsicherung in einer durchwachsenen Begegnung anzumerken. Vor allen Dingen in der Defensive, in der der auf unbestimmte Zeit ausfallende Makoto Hasebe (Knie-OP) und Jesus Vallejo (Muskelfaserriss) vermisst wurden. Dafür feierte Marco Russ sein Startelf-Comeback nach seiner Krebserkrankung. Zuletzt hatte der 31-Jährige, der als zentraler Spieler in der Dreierabwehrkette und Kapitän fungierte, am 19. Mai 2016 in der ersten Elf der Frankfurter gestanden.

Passend zum Spielverlauf konnte sich der HSV die erste gute Chance erarbeiten. Doch der Schuss von Lewis Holtby im Strafraum streifte nur das Außennetz des Eintracht-Gehäuses (11.).

Erst Mitte der ersten Halbzeit spielten die Gastgeber mutiger nach vorne. Immer wieder wurde dabei Marco Fabian gesucht, der nach seiner Rückenblessur erstmals in der Rückrunde wieder in der Startelf auflief. Doch dem dribbelstarken Mexikaner war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. 

Dennoch hatten auch die Hessen ihre Gelegenheiten: Doch Stürmer Branimir Hrgota, der den Vorzug vor Spielführer Alexander Meier erhalten hatte, verzog einen Volleyschuss nach Vorarbeit von Ante Rebic knapp (29.).

Nach dem Wechsel forcierte die Eintracht den Druck. Kopfbälle von Rebic (51.) und David Abraham (54.) verfehlten ihr Ziel nur äußerst knapp. Glück hatten die Hausherren nach einer Stunde, als nach einem Foul von Abraham an Filip Kostic im Strafraum der mögliche Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) ausblieb.

In der Schlussphase drängte das Team von Coach Niko Kovac auf die Entscheidung. Michael Hector scheiterte allerdings aus fünf Metern kläglich an Gästekeeper René Adler (72.).

Bei Frankfurt überzeugten Omar Mascarell und Rebic. Bei den Norddeutschen verdienten sich Kyriakos Papadopoulos sowie der eingewechselte Michael Gregoritsch die besten Noten.
 

Kommentare

  • Schiriglück und Stümperstürmer
    geschrieben von DerweisseMann (119 Beiträge) am 19.03.2017 07:49

    Dank des Schiris hat Eintracht nicht die sechste Pleite am Stück kassiert aber da sagen unsere heuchlerischen Fans nichts dazu. Unsere Möchtegernstürmer oder wie ich lieber sage Hübnersschrottabteilung oder die Toreverhinderer haben wieder gezeigt was sie können nämlich gar nichts. Sowas wie Hrgota, Blum, Tatashaj, Sefo oder Rebic als Stürmer zu bezeichnen ist eine Beleidigung. Hätte sich Eintracht mit Hübner um Modeste richtig bemüht wäre er nicht nach Köln gegangen. der hat 22 Tore erzielt doppelt soviele wie unsere Versager zusammen. Wenn man jetzt eine Ein Tore Eintragsfliege wie Rebic für 3,2 Millionen aus Florenz kauft dann zeigt sich welche Amateure da am werkeln sind. Alle Stürmer rauswerfen und neue holen natürlich namenlose aus dem Ausland denn deutsche sind verpönt und werden nur als Alibiquotendeutsche geholt.Und Meier kann auch in Rente gehen. Gut das nun Länderspielpause ist.So haut uns Gladbach 4 Stück rein. 4 Tore in 9 Spielen der Rückrunde sind eine Schande!Pokalaus



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