19.03.2017 09:58 |

Eintracht Frankfurt: Plötzlich Abwehrchef: Marco Russ zurück in der Eintracht-Startelf

Frankfurt Geplant war das Startelf-Comeback von Marco Russ gegen den Hamburger SV nicht. "Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht", erklärte Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac, warum er den 31-Jährigen beim Spiel der Eintrachjt gegen den Hamburger SV (0:0) zum Abwehrchef machte.

Plötzlich in der Startelf: Marco Russ beginnt für Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV als Abwehrchef.
Plötzlich in der Startelf: Marco Russ beginnt für Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV als Abwehrchef. Bild: Marc Schüler (Marc Schüler)

Bislang hatte Marco Russ nach der überstandenen Hodenkrebs-Erkrankung erst zwei Kurzeinsätze gehabt. Doch nach dem Ausfall der Innenverteidiger Makoto Hasebe und Jesús Vallejo blieb dem Eintracht Trainer keine andere Personalwahl mehr.

"Wenn er neun Monate nach so einer Erkrankung so zurückkehrt, hat er es außerordentlich gut gemacht", lobte Kovac. "Ich würde ihm keine Zwei geben, sondern eine Eins geben. Das war top."

Russ selbst gab zu, zunächst etwas orientierungslos gewesen zu sein: "In den ersten fünf Minuten habe ich versucht, mein Navigationssystem einzustellen und war etwas wacklig auf den Beinen." Für den Anfang sei es aber ganz gut gelaufen, auch wenn ihm am Ende "die Puste ausgegangen" sei.


Artikel mit Diashow!Eintracht Frankfurt spielt 0:0 gegen den Hamburger SV

Kam der Einsatz zu früh? "Ich hätte mich nicht beschwert, wenn ich auf der Bank gesessen hätte", sagte Russ. "Irgendwann muss man aber ins kalte Wasser geworden werfen."

Die Partie gegen den Hamburger SV endete am Samstagabend torlos mit einem 0:0.

dpa

Kommentare


zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Ein neues Posting hinzufügen

Sie dürfen noch Zeichen schreiben.
Füllen Sie bitte die notwendigen Felder für die Registrierung aus.
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Welcher Monat folgt auf den Mai?: 

Charly Körbel, Manfred Binz und Frank Schulz (von links) bei der Siegerehrung.
Fredi Bobic, Vorstand Sport bei Eintracht Frankfurt. Foto: Thorsten Wagner/Archiv
ARCHIV - Fußball DFB-Pokal - Finale: Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg am 30.05.2015 im Olympiastadion in Berlin. Ein Wolfsburger hält den DFB-Pokal hoch. (zu dpa-Meldung: «Notizen zum DFB-Pokal-Finale Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund» vom 26.05.2017) Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Rubrikenübersicht