06.11.2017 03:00 | Michael Löffler

Löwen Frankfurt: Am Ende drehen die Löwen auf

Frankfurt

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Symbolbild Bild: imago sportfotodienst

Zwei Tage nach der 2:3-Niederlage im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga 2 bei den Bietigheim Steelers verabschiedeten sich die Löwen Frankfurt dank eines 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)-Sieges gegen die Ravensburg Towerstars als Tabellenzweiter in die Länderspielpause.

Es war kein schönes, aber ein intensives und kampfbetontes Spiel. Durch die vielen verhängten Strafzeiten wirkte die Begegnung sehr zerfahren. Die Volksseele der 4100 Zuschauer kochte mehrmals über, denn die meisten Entscheidungen fielen gegen die Frankfurter aus, was die Fans nicht immer nachvollziehen konnten. So kam auch das berühmteste Utensil in der Eissporthalle – das Gummihuhn – nach langer Pause wieder zum Einsatz. Die Frankfurter kamen wie gewohnt nur schwer in die Gänge. Fünf Unterzahlsituationen überstanden sie, ohne gegnerische Chancen zuzulassen, beim sechsten Mal zappelte der vom Slowaken Adam Lapsanský geschossene Puck im Netz (26.). Nach 30 Minuten bekamen die Löwen ihren alten Biss zurück. Nun rollten die Angriffe fast pausenlos in Richtung Ravensburger Tor. Patrick Jarrett glich in der 37. Minute aus.

Im Schlussdrittel wurde die Überlegenheit der Löwen größer. Nachdem Nils Liesegang zweimal den Pfosten traf, fiel der mittlerweile mehr als verdiente Führungstreffer durch Wade MacLeod (51.). Quasi aus dem nichts gelang Lapsanský der zweite Streich (54.), doch 110 Sekunden vor der Sirene machte Clarke Breitkreuz im Powerplay das 3:2 perfekt.

Die Roten Teufel Bad Nauheim landeten nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg. Viermal holten sie einen Rückstand auf, ehe Cody Sylvester und viermal Dusan Frosch den 5:4-Sieg gegen die Tölzer Löwen perfekt machten.

(löf)

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