21.04.2017 03:30 | Michael Löffler

Eishockey: Den Frankfurter Löwen fehlt nur noch ein Sieg zur Krönung

Frankfurt Heute Abend steigt am Ratsweg das vierte Play-off-Finalspiel zwischen Frankfurt und Bietigheim. Und niemand zweifelt an einem Sieg der Gastgeber.

Löwen-Goalie Brett Jaeger
Löwen-Goalie Brett Jaeger Bild: Huebner/Roith (Jan Huebner)

Eigentlich ist die Meisterschaft in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) schon unter Dach und Fach. Denn die Löwen Frankfurt haben sich für das heutige Spiel die Dienste der kanadisch-deutschen Opern- und Musicalsängerin Anna Maria Kaufmann gesichert. Die weltberühmte Sopranistin wird vor dem vierten Play-off-Finalspiel gegen die Bietigheim Steelers (19.30 Uhr in der Eissporthalle am Ratsweg) die deutsche Nationalhymne singen. Das tat sie schon einmal in Frankfurt, nämlich im Jahr 2004 vor dem entscheidenden DEL-Finalspiel der Hessen gegen die Eisbären Berlin. Damals sind die Löwen Frankfurt Deutscher Meister geworden. In einer völlig überfüllten Eishalle am Ratsweg, was auch heute Abend der Fall sein wird. Die Sitzplätze waren schon vor wenigen Tagen vergriffen, Stehplatztickets gibt es seit gestern Nachmittag auch keine mehr, die Abendkassen bleiben deshalb geschlossen.

„Die Stimmung wird erneut fantastisch sein. Wenn wir noch einmal unseren Teil dazu beitragen, werden die Fans durchdrehen“, prophezeit Verteidiger Eric Stephan. Frankfurt befindet sich wahrlich in einem Eishockey-Fieber. Auf ein Play-off-Endspiel mussten die Löwen-Fans seit 2004 warten. Damals gewannen sie als krasser Außenseiter. In das vierte Match der in Best-of-Seven-Modus gespielten Final-Serie gehen sie hingegen als Favorit. Das torhungrige Löwen-Rudel ist nach 18 Siegen in Folge, einem Durchmarsch durch die Play-offs, schier nicht zu stoppen.

„Es ist nicht überraschend, dass wir so stark spielen. Überraschend ist, dass wir kein Spiel abgeben“, meint Verteidiger Joel Keussen. Hauptrunden-Primus Bietigheim wirkt langsamer, weniger aggressiv und nicht so diszipliniert. Vor allem eines fehlt den Schwaben: ein Play-off-„Monster“ wie Brett Jaeger. Der Löwen-Torwart hat in den elf Play-off-Spielen 293 Schüsse abgewehrt und nur 22 Tore kassiert. „Unsere Defensive ist aktuell kaum zu überwinden. Das beginnt schon vorne, wo die Stürmer den Gegner ständig unter Druck setzen. Und was Brett leistet, ist einfach Wahnsinn“, erklärt Eric Stephan.

Das Rezept für den einen Sieg, der noch benötigt wird, liefert der beste Passgeber der Play-offs, Nils Liesegang. „Die Mannschaft ist so gefestigt, dass sie von dem Drumherum nicht verrückt wird. Wir müssen einfach das machen, was wir immer machen. Dann werden wir heute siegen“, meint der dienstälteste Löwe, der mit dem 3:1 in Bietigheim am Mittwoch seinen 400. Scorerpunkt für die Frankfurter erzielte.

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