05.11.2017 21:25 |

Löwen Frankfurt: Hart erkämpfter 3:2-Sieg über Towerstars

Zwei Tage nach der 2:3-Niederlage im DEL2-Spitzenspiel bei den Bietigheim Steelers verabschiedeten sich die Löwen Frankfurt dank eines 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)-Sieges gegen die starken Ravensburg Towerstars in die Länderspielpause.

Siegerjubel nach dem 3:2 Heimsieg
, Loewen Frankfurt - Ravensburg Towerstars, DEL2, Saison 2017/2018
Siegerjubel nach dem 3:2 Heimsieg Bild: pressehaus/heinen

Zwei Tage nach der 2:3-Niederlage im DEL2-Spitzenspiel bei den Bietigheim Steelers verabschiedeten sich die Löwen Frankfurt dank eines 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)-Sieges gegen die starken Ravensburg Towerstars in die Länderspielpause als Tabellenzweiter, wobei die ersten sechs Teams alle dicht beisammen liegen. Die Mannschaft bekommt fünf Tage lang frei, am Samstag wird sie im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ erstmals wieder trainieren. Das nächste Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers (Sonntag, 19. November) wurde auf 16 Uhr vorverlegt.
Es war spielerisch sicher nicht das beste Spiel der Löwen, kämpferisch aber ein sehr starkes. „Wir waren bis auf die Effektivität im Powerplay stark. Unsere Leistung war stark, es hat nicht gereicht“, meinte Gäste-Trainer Jiri Ehrensberger. Trainer Paul Gardner lobte seinen Torwart Hannibal Weitzmann, der viele wichtige Saves machte. „Über den hart erkämpften Sieg bin ich glücklich. Jetzt ruhen wir uns aus, werden die Blessuren kurieren.“


Der Coach musste erneut auf die Kölner Förderlizenzspieler Dominic Tiffels und Lucas Dumont verzichten, dafür war Publikumsliebling Nils Liesegang erstmals nach seiner Verletzung auf dem heimischen Es zu sehen.  Dass die Gäste im ersten Drittel, das torlos endete, ein Übergewicht besaßen, lag an den vielen Hinausstellungen der Frankfurter, von denen mindestens zwei ziemlich streng waren.  Vor 4100 Zuschauern besaßen die Gastgeber nur 54 Sekunden nach dem Eröffnungsbully die erste Chance, doch Vladislav Filin verfehlte das Tor knapp. In den folgenden zehn Minuten stand im Mittelpunkt Löwen-Tormann Hannibal Weitzmann, der gegen Jakub Svoboda, Vincenz Mayer und Daniel Pfaffengut glänzend reagierte. Die Frankfurter überstanden vier  Unterzahlsituationen, ließen dabei nur eine nennenswerte Chance der Towerstars durch Robin Just zu. Bei der vierten Situation mit nur vier Mann auf dem Eis zwangen sie sogar selbst den gegnerischen Keeper Jimmy Hertel dreimal zu guten Reaktionen.

Auch im zweiten Drittel änderte sich zunächst nichts. Frankfurt spielte erneut in Unterzahl, demonstrierte dabei ein starkes Penaltykilling. In der 24. Minute gab es ein Novum: Der erste Ravensburger beanspruchte die „Kühlbox“. Aber das Frankfurter Überzahlspiel lief auch nicht reibungslos. Fünf gegen Fünf wurde danach nur wenige Sekunden lang gespielt. Matthew Pistilli musste wegen einer angeblichen Behinderung raus. Und im sechsten Anlauf nutzten die Gäste durch den Slowaken Adam Lapsanský endlich ihren nummerischen Vorteil (26.). Erst danach wurde endlich über einen etwas längeren Spielabschnitt in voller Besetzung gespielt. Die Löwen erspielten sich nunmehr ein klares Übergewicht, aber kaum zwingende Chancen, denn der Riegel vorm gegnerischen Tor stand sehr gut. Der Druck nahm aber zu. Und wurde belohnt. Filin fand vorm Tor seinen Kapitän Patrick Jarrett, der den Ausgleich markierte (37.). Dann hatten die Löwen Glück, dass der vorm leeren Tor stehende Towerstars-Goldhelm Mayer die Scheibe nicht traf und der nur Sekunden später gefallene Ravensburger Treffer wegen eines hohen Stocks nicht anerkannt wurde.

Die Frankfurter blieben spielbestimmend. Ravensburg verteidigte nur noch, kam nach vorne höchstens zu gelegentlichen Kontern, die gefährlichsten davon (Svoboda, Mayer) entschärfte Weitzmann glänzend. Hertel stand nun unter Dauerbeschuss. Liesegang traf gleich zweimal nur den Pfosten. Dann sorgte Wade MacLeod für die inzwischen lange fällige Führung. Zwar konnte Lapsanský mit seinem zweiten Streich noch einmal ausgleichen, aber der Löwen-Express war nicht mehr aufzuhalten. Im Powerplay sicherte Clarke Breitkreuz 110 Sekunden vor der Sirene den Frankfurtern die aufgrund der Steigerung ab der 30. Minute verdienten drei Punkte. „Die waren vor der Pause sehr wichtig. So nehmen die Jungs ein positives Gefühl mit in den Urlaub“, lautete das Fazit von Paul Gardner.     
 

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